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Alles über kleine und große Omnibusse

Blühende Haltestellen

2021-09-1715:28

Schreiber

Der Lebensraum für Insekten wird knapp. Es fehlt an Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten. Wie schafft man aber Lebensraum für Insekten? Ganz einfach mit blühenden Haltestellen! Außerdem informieren wir Bürger und Behörden, was sie ganz praktisch gegen den Artenrückgang tun können, und beraten Projektpartner bei der Anlage wildbienenfreudlicher Grünflächen und Biotope. Die “blühenden Haltestellen” sind ein Herzensprojekt […]

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Wildblumen und Wildbienen fühlen sich im Umfeld der Bus- und U-Bahnhaltestelle Hagenbecks Tierpark nach Angaben des HVV sehr wohl. Foto: HVV

Der Lebensraum für Insekten wird knapp. Es fehlt an Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten. Wie schafft man aber Lebensraum für Insekten? Ganz einfach mit blühenden Haltestellen! Außerdem informieren wir Bürger und Behörden, was sie ganz praktisch gegen den Artenrückgang tun können, und beraten Projektpartner bei der Anlage wildbienenfreudlicher Grünflächen und Biotope.

Die “blühenden Haltestellen” sind ein Herzensprojekt unserer Haltestellenumfeld-Koordinatoren, das sie gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung umsetzen. An den vier Haltestellen Schlump, Burgstraße, Sternschanze und Ohlsdorf haben die blühenden Wiesen die jeweiligen Haltestellenumfelder inzwischen grundlegend aufgewertet. Ziel ist es, Grünflächen an Straßen und Plätzen im Umfeld von Haltestellen nicht nur zu pflegen, sondern sie durch das Anlegen von Blühwiesen zu einem besonderen Ort zu machen – für Passanten und Fahrgäste, aber auch für Wildbienen und Insekten.

Bei der Pflege der Fläche am Schlump unterstützt das Bunte Band Eimsbüttel. Die bisherige Rasenfläche wurde durch die Pflanzen und bunten Blüten zu einem echten Hingucker. Auch Sandbienen und andere Insekten fühlen sich sehr wohl und haben sich dort vermehrt angesiedelt. Um den Boden vorzubereiten sind im März 2020 rund vier Tonnen Sand, statt des Rasens, auf der Freifläche ausgebracht worden. Diese Vorbereitung führte dazu, dass der Boden nährstoffärmer wurde und die Bedingungen für Rasen schwierig wurden – perfekt für Wildblumen. Sonst würde der Rasen viel schneller wachsen als die gewünschten Wildblumen. Das sieht man seit Juni 2021, die Fläche ist eine absolute Pracht, ein Hingucker für alle  Passanten sowie natürlich ein Lebensraum für viele Insektenarten.

Mehrere Umfragen der HUK belegen, dass gepflegte Grünflächen und insbesondere blühende Flächen im Umfeld von Haltestellen die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste und Passanten positiv beeinflusst. In den Hamburger Bezirken Mitte und Eimsbüttel war man von dem Projekt der “Blühenden Haltestellen” so angetan, dass die Idee dort gleich übernommen wurde. So ist in Billstedt mit Unterstützung des Bezirksamtes Mitte, des Billstedt Centers und der Deutschen Wildtier Stiftung eine große Blühfläche entstanden. Das Bezirksamt Eimsbüttel hat im Umfeld der Haltestelle U Hagenbeck ebenfalls eine Fläche angelegt, die von engagierten Unterstützern gepflegt wird. (HVV/PM/Sr)

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50 Volvo für Volánbusz

2021-09-1711:54

Schreiber

Volánbusz hat Volvo Buses den Auftrag für die Lieferung von 50 Volvo 8900 LE erteilt. Das staatliche Unternehmen Volánbusz ist Teil der ungarischen Staatsbahngesellschaft. Das Unternehmen betreibt mehr als 6.200 Busse, rund 14 Orizent sind Omnibusse der schwedischen Marke. Die dreiachsigen LowEnrry-Busse sollen in Ungarn landesweit eingesetzt werden. Arpad Szucs, Volvo Buses Ungarn, sagte: “Der […]

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Das staatliche Unternehmen Volánbusz hat 50 Volvo 8900 LE bestellt. Foto: Volánbusz

Volánbusz hat Volvo Buses den Auftrag für die Lieferung von 50 Volvo 8900 LE erteilt. Das staatliche Unternehmen Volánbusz ist Teil der ungarischen Staatsbahngesellschaft. Das Unternehmen betreibt mehr als 6.200 Busse, rund 14 Orizent sind Omnibusse der schwedischen Marke. Die dreiachsigen LowEnrry-Busse sollen in Ungarn landesweit eingesetzt werden. Arpad Szucs, Volvo Buses Ungarn, sagte: “Der 8900 LE eignet sich sehr gut für einen kombinierten Einsatz im Stadt- und Überlandverkehr.” Die 50 neuen Omnibusse sollen Ende des Jahres ausgeliefert werden.

Die Schweden ihre zwei unterschiedlichen Überlandbusse für den europäischen Markt, den 8500 und 8700  im Jahr 2011 durch den 8900 ersetzt, dessen Karosserie aus einer Kombination verschiedenster Materialien (Aluminium, Stahl, Glasfaser und Kunststoff) besteht. Der 8900 LE kommt, wie auch die Elektrobusse der schwedischen Marke, aus dem polnischen Werk namens Volvo Autobusy Polska in Wrocław. Das Ziel war bei der Entwicklung eine Gewichtsreduktion, um den Kraftstoffverbrauch weiter senken zu können. Dank der neuen Konstruktion konnte Volvo Buses das Gewicht des Volvo 8900 gegenüber den Vorgängern für die Grundversion um 200-300 kg und für den Dreiachser um bis zu 800 kg senken.

Schon damals hatten die Schweden im Blick, dass man alle Dienstleistungen rund um den Bus in Paketen anbieten solle. Für den 8900 gab es mit der Markteinführung dann After-Sales-Dienstleistungen, die den Kunden helfen sollten, die Betriebskosten niedrig zu halten. Dieser Philosophie ist man bis heute treu geblieben: Für Kunden ist es einfacher, wenn sie alles, was sie benötigen, in einem Paket zusammen mit dem Bus kaufen – für den Hersteller wird es wirtschaftlich natürlich auch vorteilhafter, wenn Produktion und After-Sales rationaler zu gestalten sind. In der Pressemitteilung von Volvo Buses zum Auftrag von Volánbuz wird auf niedrige Betriebskosten hingewiesen, die u.a. auch für die Erteilung des Auftrags auschlagebend gewesen seien. Die Wartung und Instandhaltung des Busses ist für 24 Monate nach der Auslieferung kostenlos und im Angebotspreis enthalten.

Die neuen Low-Entry-Fahrzeuge sind mit 53 Sitzplätzen ausgestattet, bis zur zweiten Tür ist der Boden niederflurig und barrierefrei. Der Fahrgastraum wird mit einer 28-kW-Klimaanlage temperiert, mit an Bord sind eine Videoüberwachung des Innenraumes, ein drahtloser Internetzugang sowie USB-Anschlüsse (einer pro Doppelsitz). Ein Fahrgastzählsystem sorgt bei Volánbusz für den nötigen Überblick, Fahrgäste bekommen diesen durch Echtzeit-Reiseinformationen, die auf einem 19-Zoll-Monitor anzeigt werden.

Angetrieben werden die 14,8 Meter langen Busse von einem 7,7-Liter-Sechszylinder-Dieselmotor Volvo D8K mit 320 PS (235 kW) nach Euro 6. Die Kraftübertragung erfolgt über ein ZF 6+1-Gang EcoLife 6AP (ZF 6AP1400B) Automatikgetriebe mit 1500 Nm Bremsmoment, kombiniert mit einem Intarder. Dank des geringen Gewichts des Aufbaus aus Aluminiumlegierung, der auf einemVolvo B8RLE-Fahrgestell montiert ist, sei der 8900 LE nach Angaben des Herstellers wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als der Klassenstandard. (VolvoBuses/Volánbusz/PM/Sr)

Blick in den Fahrgastraum des Volvo 8900 LE. Das LE-Konzept ist nicht nur in Skandinavien gefragt. Foto: Volánbusz

 

 

 

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LNG-Bus mit 1.000 km

2021-09-1707:42

Schreiber

Irizar hat den ersten Irizar i4 mit Flüssigerdgasbus (LNG) vorgestellt. Nach Angaben der Basken bis zu 1.000 Kilometern mit einer Füpllung der Tanks möglich. Diese bestehen aus zwei zylindrischen Tieftemperaturbehältern (-162 ºC), die sich in Längsrichtung auf beiden Seiten des Gepäckraums des i4 befinden. Diese Bereich ist vollständig abgedichtet und vom Fahrgastraum isoliert. Das Fassungsvermögen […]

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Irizar baut das Angebot der LNG-Fahrzeuge aus, dem i4 folgen weitere Baureihen. Foto: Irizar, Montage: omnibus.news

Irizar hat den ersten Irizar i4 mit Flüssigerdgasbus (LNG) vorgestellt. Nach Angaben der Basken bis zu 1.000 Kilometern mit einer Füpllung der Tanks möglich. Diese bestehen aus zwei zylindrischen Tieftemperaturbehältern (-162 ºC), die sich in Längsrichtung auf beiden Seiten des Gepäckraums des i4 befinden. Diese Bereich ist vollständig abgedichtet und vom Fahrgastraum isoliert. Das Fassungsvermögen der Tanks beträgt 704 Liter, das Gewicht gibt Irizar mit 830 kg an. Die Konstruktion entspreche den Vorgaben der Norm R66.02 und sowohl die verwendeten Bauteile als auch die Installation entsprechen den Sicherheitsprotokollen gemäß der Verordnung 110.

Als umweltfreundlicher und wirtschaftlicher alternativer Brennstoff und als ausgereifte und verfügbare Technologie ist Erdgas ein wichtiger Bestandteil für die Energie- und damit auch Mobilitätswende, wie seitens Irizar heißt. Neben der Reichweite von bis zu 1.000 km reduzieren die Umweltvorteile dieser Technologie die CO2-Emissionen um 25 %, die NOx-Emissionen um 85 % und die Partikelemissionen um 96 %, wodurch die gesundheitsschädlichen Referenzemissionen der Luftqualität auf nahezu Null reduziert werden.

Dieser Antribe biete, so Irizar, nicht nur einen höheren thermischen Wirkungsgrad als Dieselmotoren, sondern reduziere auch den Geräuschpegel um 50 %. Die Betriebskosten (TCO) können schätzungsweise um bis zu 30 % gesenkt werden, je nachdem, wie hoch der Unterschied zwischen den Kosten für Erdgas und Diesel ist. Die Wartungskosten seien ähnlich hoch wie bei einem herkömmlichen Dieselfahrzeug.

Die Palette der LNG-Fahrzeuge (Flüssigerdgas) von Irizar umfasst die Modelle i4, i6S und i6. Im September wird der Irizar i4 auch mit dem neuen Scania NBG 9l Euro6E-Fahrgestell mit 340 PS erhältlich sein. Im Laufe des Jahres 2022 wird diese Technologie auf die Modelle Irizar i6 und Irizar i6S ausgeweitet, die für den Nah-, Mittel- und Fernverkehr bestimmt sind und über ein NBG-Fahrgestell der neuen Generation mit 13 Litern Hubraum und 410 PS verfügen, das 12 bis 15 Meter lang ist.

Es sind zwei Biogas-Tankpakete erhältlich: ein einziger Tank oder zwei separate Tanks für unterschiedliche Reichweiten und Ladekapazitäten. Im Vergleich zu CNG (komprimiertem Erdgas) benötigt LNG (verflüssigtes Erdgas) weniger Volumen (600-mal weniger), hat eine 1,4-mal höhere Energiedichte und ein geringeres Gewicht des gesamten Systems.

Mit dieser neuen Entwicklung erweitert Irizar seine breite Palette an technologischen Lösungen, um sich an alle Bedürfnisse anzupassen: emissionsfreie Elektrobusse, Dieselbusse, Biogas, Erdgas, HVO, Hybride, Biodiesel und B100. Eine breite Palette von Möglichkeiten, die alle Marktsegmente abdeckt: Stadtbusse, Überlandbusse, Mittel- und Fernreisebusse für den Linien- und Gelegenheitsverkehr sowie Premium.

Der jetzt von Irizar vorgestellt Bus ist L-Version des Irizar i4, mit glattem Boden und niedrigem Gang für bessere Zugänglichkeit. Der 12,2 Meter lange Bus hat eine doppelte Mitteltür mit integriertem PRM des Herstellers Masats und ist auf einem Scania 320 EB 4X2 E6D Biogas-LNG-Fahrgestell mit einem 9-Liter-Motor mit 320 PS aufgebaut. Er bietet 49 Sitzplätze und 13 Stehplätze. Ein CCTV-System und ein digitaler Gasmonitor ermöglichen es dem Fahrer, auf Störungen im Gassystem zu achten und alle Sicherheitsprotokolle einzuhalten. (Irizar/PM/Sr)

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Neuer MAN enthüllt

2021-09-1613:56

Schreiber

Heute hat MAN in München den neuen Lion’s Intercity LE enthüllt. Die ersten Journalisten, die die Fotos von der Weltpremiere in sozialen Netzwerken teilten, waren die aus Polen. Knapp gefolgt von MAN Truck & Bus Polska, die ein Video der feierlichen Enthüllung online stellten. Dzięki za wszystkie zdjęcia, przyjaciele! MAN selbst hielt sich bis zum […]

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MAN hat heute vor Journalisten aus Europa den neuen Lion’s Intercity LE enthüllt. Foto/Scrrenshot: MAN Polska

Heute hat MAN in München den neuen Lion’s Intercity LE enthüllt. Die ersten Journalisten, die die Fotos von der Weltpremiere in sozialen Netzwerken teilten, waren die aus Polen. Knapp gefolgt von MAN Truck & Bus Polska, die ein Video der feierlichen Enthüllung online stellten. Dzięki za wszystkie zdjęcia, przyjaciele! MAN selbst hielt sich bis zum Schluss bedeckt und kommunizierte bis zur Weltpremiere nur computergenerierte Fotos, die auch die Grundlage für einen ersten Artikel in einer deutschen Fachzeitschrift waren. Der Grund dafür ist die Veranstaltung selbst, denn MAN möchte vor den deutschen Kunden eben noch nicht ganz die Hüllen fallen lassen.

Pandemiebedingt gibt es keine große Feier vor der Weltöffentlichkeit und mit den in Brüssel auf der Busworld anwesenden Kunden. MAN hat diese unter Berücksichtigung zahlreicher Vorschriften in kleineren Gruppen nach München eingeladen. Und natürlich wird dann noch einmal enthüllt, was neu im Portfolio ist: Der Lion’s Intercity LE. Ist die deutsch-türkische Kombination nun “Das beste aus zwei Welten”, wie die Fachzeitschrift titelte? Dazu werden sich Journalisten und Kunden in nächster Zeit ein eigenes Urteil bilden. Aus deutscher Sicht tritt der MAN gegen den Setra an – auch eine deutsch-türkische Kombination. Mit knapp einem Viertel aller in Deutschland im letzten Jahr neu zugelassenen Fahrzeuge für das Überlandsegment führt der Rivale aus Ulm den Markt deutlich an.

Ob und wie neue Lion’s Intercity LE ankommen wird, werden die Zahlen zeigen – die entstehen primär durch Käufe der Kunden. Und die schauen genau und vergleichen. Und die wissen aber auch schon, dass Daimler Buses einen Nachfolger des Bestseller vorbereitet. Späterstens in zwei Jahren soll ein Nachfolger des Setra UL business LowEntry vorgestellt werden. Ein Jahr später, nachdem MAN die Zweiachser des Lion’s Intercity LE mit 12,45 und 13,15 m Länge am Markt anbietet. 2023 will MAN dann mit alternativen Antrieben für die neue Baureihe auftrumpfen, im Gespräch ist ein Efficient-Hybrid mit Start-Stopp-Automatik. Eine rein elektrische Variante ist bei MAN, immerhin unter dem Dach der Volkswagen AG und damit eigentlich mit einer im wahrsten Sinne spannenden Roadmap unterwegs, noch nicht im Gespräch.

Aktuell spricht man über die Fotos des neuen MAN Lion’s Intercity LE, die in den sozialen Medien seit heute Mittag “gepostest” und auch “geliked” werden. Das Design kommt an, wie die Kommentare und den kommunizierten Fotos zeigen. Keine Frage, der neue Überlandbus passt nahtlos in die MAN-Busfamilie. Hinter dem Design steht Stephan Schönherr mit seinem Team. Und das hat schon mit dem Linien- und Reisebus gezeigt, dass man gefäßgrößenübergreifend eine klare Linie darstellen kann, oder, um es mit den Worten von MAN zu sagen, konsequent das hauseigene Smart-Edge-Design lebt. Dafür gab es auch mehrfach Lob in Form von Auszeichnungen für das Design. (MANPolska/DaimlerBuses/PM/Sr)

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Rücksicht, Sicherheit & Vorsicht

2021-09-1610:47

Schreiber

Pünktlich zum Schuljahr steht in Wiesbaden wieder praktischer Verkehrsunterricht auf dem Stundenplan. Auf kindgerechte und praxisnahe Art vermitteln Mitarbeiter des Wiesbadener Verkehrsunternehmens ab sofrot wieder Schulkindern die wichtigsten Regeln für gefahrloses Busfahren. Rund 60 Termine stehen für Wiesbadener Schulen bei der Busverkehrsschule zur Verfügung. Der Mobilitätsdienstleister der Landeshauptstadt, ESWE Verkehr, organisiert hauptsächlich für Schüler der […]

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In Wiesbaden ist die Busschule wieder im Einsatz. Foto: Eswe

Pünktlich zum Schuljahr steht in Wiesbaden wieder praktischer Verkehrsunterricht auf dem Stundenplan. Auf kindgerechte und praxisnahe Art vermitteln Mitarbeiter des Wiesbadener Verkehrsunternehmens ab sofrot wieder Schulkindern die wichtigsten Regeln für gefahrloses Busfahren. Rund 60 Termine stehen für Wiesbadener Schulen bei der Busverkehrsschule zur Verfügung.

Der Mobilitätsdienstleister der Landeshauptstadt, ESWE Verkehr, organisiert hauptsächlich für Schüler der fünften Klassen in Wiesbaden ungewöhnliche Unterrichtseinheiten: es steht dann die Teilnahme an der Busverkehrsschule auf dem Stundenplan. Viele Schüler lernen spätestens beim Schulwechsel in die 5. Klasse den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) persönlich kennen. Weiter entfernt liegende Schulen müssen nun mit Bus oder Bahn erreicht werden. Damit der Schulweg unkompliziert und sicher bleibt, helfen einige Regeln, die durch die Busschule vermittelt und eingeübt werden. Das neue „Busschuljahr“ startet am 15. September in der Helen-Keller-Schule in Dotzheim.

Bis Ende November 2021 nehmen dann insgesamt rund 2.400 Wiesbadener Schüler – Fünftklässler von 22 weiterführenden Schulen sowie Schüler von vier Grund- und drei Förderschulen – an der „Wiesbadener Busschule“ des Schuljahres 2021/22 teil. Dabei werden auf kindgerechte und praxisnahe Weise die wichtigsten Regeln für gefahrloses Busfahren gezeigt. Diese Art von praktischem Verkehrsunterricht wird von Mitarbeitenden von ESWE Verkehr durchgeführt.

„Sicheres Abstandhalten an der Bordsteinkante, richtiges Verhalten im Fall einer Gefahrenbremsung des Busses, korrekte Handhabung des Nothammers oder auch das Sitzplatz-Freigeben für ältere oder mobilitätseingeschränkte Fahrgäste – das alles und noch viel mehr sind Lernelemente unserer Busschule. Neben dem Plus an Sicherheit, trägt sie generell zu mehr Miteinander, Verständnis und Rücksichtnahme im Nahverkehr bei,“ erläutert der Geschäftsführer von ESWE Verkehr, Jörg Gerhard.

Seit 2019 ist ein Fahrzeug mit Werbung für die Busschule beklebt. Als Schlagworte sind darauf die folgenden, wichtigen Werte aus dem Straßenverkehr abgedruckt:  Rücksicht, Sicherheit und Vorsicht! Diese Werte sind auch dem Büro für Kommunale Bildungsprojekte im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden wichtig. Seit zwölf Jahren unterstützt es das Projekt Busschule als Kooperationspartner. In Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration sollen Projekte wie Busschule und Schulwegsicherung zu mehr Sicherheit für Kinder und für mehr Verständnis für die Situation von Kindern im Straßenverkehr beitragen.

Die je 45-minütigen Unterrichtseinheiten sind in fünf Themenblöcke gegliedert: „Sicheres Verhalten an der Haltestelle“, „Sicheres Einsteigen“, „Sicherheitseinrichtungen im Bus“, „Sicheres Verhalten beim Aussteigen“ sowie „Richtiges Verhalten während der Fahrt“. Der Praxisunterricht findet – wie der Name es sagt – zum großen Teil in einem Bus von ESWE Verkehr statt. Dort wird auch anschaulich demonstriert, was es mit dem „toten Winkel” auf sich hat. Zudem wird erklärt, was die Piktogramme genannten Zeichen im Fahrzeug bedeuten. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, sich mit dem Busfahrer zu unterhalten und deren Arbeitsplatz näher kennen zu lernen. Das hilft Hemmschwellen zwischen Fahrpersonal und Kindern abzubauen. (Eswe/PM/Sr)

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Biomethan & Hybrid

2021-09-1606:41

Schreiber

Die MIT.BUS, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen (SWG), hat acht weitere Solobusse angeschafft. Wie die gesamte Flotte fahren auch die neuen Citaro Gas Hybrid mit Biomethan. Darüber hinaus überzeugen die Fahrzeuge mit einer zeitgemäßen Verschlankung ihrer Technik, die ihre ohnehin schon niedrigen Emissionswerte noch einmal deutlich senkt. Der neue, sparsame Motor mit 7,7 Liter Hubraum […]

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Die SWG modernisieren ihre mit Biomethan angetriebene Busflotte. Astrid Eibelshäuser, SWG-Aufsichtsratsvorsitzende (2. von links), Stadträtin Gerda Weigel-Greilich, Matthias Funk, Technischer Vorstand der SWG (links), Mathias Carl, Geschäftsführer der MIT.BUS (Mitte), und Jens Schmidt, Kaufmännischer Vorstand der SWG, stellten die acht neuen Linienbusse vor. Foto: SVG

Die MIT.BUS, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen (SWG), hat acht weitere Solobusse angeschafft. Wie die gesamte Flotte fahren auch die neuen Citaro Gas Hybrid mit Biomethan. Darüber hinaus überzeugen die Fahrzeuge mit einer zeitgemäßen Verschlankung ihrer Technik, die ihre ohnehin schon niedrigen Emissionswerte noch einmal deutlich senkt. Der neue, sparsame Motor mit 7,7 Liter Hubraum und 302 PS ersetzt die aus heutiger Sicht überdimensionierten 12-Liter-Aggregate der Vorgängermodelle. Die neuen Busse verfügen über ein Hybrid-System: Ein speziell entwickelter Generator erzeugt bei jedem Bremsvorgang Strom, der in einem leistungsfähigen Akku gespeichert und bei Bedarf abgerufen wird.

Seit 2017 betreibt die MIT.BUS ihre gesamte Fahrzeugflotte mit Biomethan – und ist seither nahezu CO2-neutral unterwegs. Mit der Neuanschaffung stellt das Unternehmen seinen Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz einmal mehr unter Beweis: „Ausgefeilte Technik, der kleinere Motor sowie ein geringeres Leergewicht senken den Kraftstoffverbrauch und machen die Fahrzeuge hocheffizient“, erklärt Mathias Carl, Geschäftsführer der MIT.BUS. Gemeinsam mit den SWG-Vorständen sowie der SWG-Aufsichtsratsvorsitzenden Astrid Eibelshäuser und Stadträtin Gerda Weigel-Greilich präsentierte er am 14. September die neuen Fahrzeuge der Öffentlichkeit. „Um die Verkehrswende weiter voranzubringen, braucht es einen attraktiven ÖPNV. Mit dem Einsatz moderner, sauberer Technik trägt die MIT.BUS entscheidend zu einer neuen, klimaschonenden Mobilität bei“, betont SWG-Aufsichtsratsvorsitzende Astrid Eibelshäuser.

Neben den Aspekten Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielt auch das moderne, hochfunktionelle Design der Busse eine entscheidende Rolle. „Durchdachte Details und praktische Funktionen sorgen für höchstmöglichen Komfort für Passagiere und Busfahrerinnen und -fahrer“, erklärt Matthias Funk, Technischer Vorstand der SWG. So ist das Führerhaus mit einem hochwertigen Sitz sowie ergonomischen Bedienelementen ausgestattet. Die Fahrerkabinentür mit einer Trennscheibe über die gesamte Türbreite sorgt nicht nur für mehr Tageslicht im Innenraum, sondern schützt auch vor Aerosolen.

Eine integrierte Videoüberwachung verschafft dem Fahrpersonal einen besseren Überblick. Überhaupt spielt die Sicherheit beim Design der Busse eine große Rolle: Ein Abbiegeassistenzsystem überwacht schlecht oder gar nicht einsehbare Bereiche per Kamera – und schützt damit Fußgänger und Radfahrer. Zudem verfügen die neuen Fahrzeuge über zwei Rollstuhlplätze, von denen jeweils einer auch für E-Scooter geeignet ist. Eine weitere Besonderheit: das integrierte Fahrgastzählsystem. Es liefert wichtige Daten, um das Nahverkehrsangebot stetig anpassen und verbessern zu können.

Seit gestern sind die neuen Busse im Linienbetrieb. Insgesamt hat die MIT.BUS rund 2,9 Millionen Euro investiert. „Mit ihrem Bekenntnis zu einer modernen, sicheren und umweltschonenden Busflotte erweist sich die MIT.BUS einmal mehr als wertvoller Partner für die Stadt Gießen“, erklärt Stadträtin Gerda Weigel-Greilich. Eine Partnerschaft, die trägt. Denn: „Ein nachhaltiger, zukunftsfähiger Nahverkehr gehört zur Strategie der Stadtwerke, den Umweltschutz durch den Einsatz moderner Technik konsequent voranzubringen“, ergänzt Jens Schmidt, Kaufmännischer Vorstand der SWG. (SWG/MITBUS/PM/Sr)

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eCitaro G für ZVB

2021-09-1513:36

Schreiber

Wie die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) aus der Schweiz jetzt mitteilen, werden acht Elektro-Gelenkbusse von Mercedes-Benz ab Ende 2022 auf dem Liniennetz zum Einsatz kommen. Spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 sollen die Kunden dann von den neuen, leisen Elektrobussen profitieren. Mit dem Eintreffen der neuen Fahrzeuge wird die Ladeinfrastruktur auf dem ZVB-Areal An der Aa […]

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Acht eCitaro G von Mercedes-Benz gehen an die ZVB. Foto: DaimlerBuses/ZVB

Wie die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) aus der Schweiz jetzt mitteilen, werden acht Elektro-Gelenkbusse von Mercedes-Benz ab Ende 2022 auf dem Liniennetz zum Einsatz kommen. Spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 sollen die Kunden dann von den neuen, leisen Elektrobussen profitieren. Mit dem Eintreffen der neuen Fahrzeuge wird die Ladeinfrastruktur auf dem ZVB-Areal An der Aa weiter ausgebaut und in das bestehende Lademanagement integriert.

Bereits heute ist ein erster Elektrobus auf dem Liniennetz der ZVB unterwegs – ein eCitaro von Mercedes-Benz. Im kommenden Dezember 2021 werden drei weitere Elektrobusse in Betrieb genommen, die Ausschreibung konnte Solaris für sich gewinnen und liefert drei Urbino 12 electric. Mit der jüngsten Bestellung wird die Flotte der ZVB Ende 2022 insgesamt zwölf E-Fahrzeuge umfassen. Dies entspricht rund 10 Prozent der Fahrzeuge, die für die ZVB unterwegs sind. Die ZVB hat zum Ziel, bis ins Jahr 2035 ihren Linienbetrieb CO2-neutral zu betreiben. Dieses Ziel wird über Etappen angestrebt, die periodisch überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Voraussetzung ist die betriebliche und finanzielle Machbarkeit. Die ZVB lernt laufend dazu und will von technologischen Entwicklungen profitieren.

Am 18. September 2021 findet auf dem ZVB Areal An der Aa der E-Mobilitätstag Zug statt. Im Zentrum des Erlebnistages stehen Trends und Technologien der Elektromobilität und damit neue Ideen für den Strassenverkehr. Die ZVB bietet an ihrem Stand die Möglichkeit, den neuen E-Gelenkbus eCitaro G auf einer Probefahrt zu erleben. (DaimlerBuses/Mercedes-Benz/ZVB/PM/Sr)

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Digitalisierter Busverkehr

2021-09-1510:57

Schreiber

Das größte Busunternehmen Österreichs setzt mit dem digitalen Lenkercockpit einen entscheidenden Impuls für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs. Das digitale Lenkercockpit versteht sich als digitaler Assistent der Postbuslenker:innen, der sie nicht nur moderner und digitaler macht, sondern sie rund um ihren Arbeitsalltag unterstützt. Es bietet digitale Services, die den gesamten Busbetrieb einfacher und gleichzeitig effizienter […]

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Das digitale Lenkercockpit von ÖBB Postbus. Foto: ÖBB

Das größte Busunternehmen Österreichs setzt mit dem digitalen Lenkercockpit einen entscheidenden Impuls für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs. Das digitale Lenkercockpit versteht sich als digitaler Assistent der Postbuslenker:innen, der sie nicht nur moderner und digitaler macht, sondern sie rund um ihren Arbeitsalltag unterstützt. Es bietet digitale Services, die den gesamten Busbetrieb einfacher und gleichzeitig effizienter gestalten. So werden beispielsweise Dienstpläne der Busfahrer, betriebsrelevante Informationen sowie Änderungen im Betriebsablauf bis zur Abwicklung des Ticketverkaufs über den digitalen Assistenten gesteuert – einfach, tagesaktuell und auf Knopfdruck. Mit dem entscheidenden Vorteil für die Fahrgäste, den regionalen Buslinienverkehr verlässlicher zu machen, so die Info der ÖBB Postbus.

Silvia Kaupa-Götzl, Vorständin ÖBB Postbus: „Das digitale Lenkercockpit ist ein Meilenstein, um den Busverkehr in Österreich leistungsstark und wettbewerbsfähiger zu machen. Auch im regionalen Buslinienverkehr macht die rasante technologische Entwicklung im Bereich der Mobilität keinen Bogen. Um hier nicht nur Schritt zu halten, sondern vielmehr Innovationstreiber der Branche zu sein und nachhaltig unseren Postbus-Qualitätsanspruch zu sichern, ist die digitale Transformation ein wichtiger Erfolgsfaktor für uns.“

Seit Juli 2020 werden die Fahrzeuge von ÖBB Postbus nun Schritt für Schritt mit dem digitalen Lenkercockpit ausgestattet. Heute wurde bereits das 630. Tablet in Betrieb genommen. Im Sommer 2022 wird der österreichweite Rollout abgeschlossen sein. Dann werden alle 3.296 Busfahrer digital die Zukunft lenken. Über zwei Jahre lang wurde an der wegweisenden Digitalisierungs- und Innovationsinitiative und einem zeitgemäßen System für den regionalen Buslinienverkehr gearbeitet. „Denn was noch vor 20 Jahren state of the art war, ist heute in vielen Bereichen des Lebens, so auch im Betrieb von Regionalbussen, unvorstellbar. Zunehmende Anforderungen unserer Auftraggeber bzw. in Ausschreibungsverfahren erfordern laufende Anpassungen in der Telematik sowie Weiterentwicklungen in Systemen, die eine Abwicklung des Busbetriebes ökonomisch und gleichzeitig einfacher machen“, erklärt Alfred Loidl, Vorstand von ÖBB Postbus und ergänzt: „Unser Erfolg steht und fällt mit der effizienten Steuerung und Disposition unserer Busflotte sowie unserer Lenker:innen.“

Karin Zipperer, Geschäftsführerin Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): „Ein modernes Mobilitätsangebot, wie es im Verkehrsverbund Ost-Region für drei Bundesländer mit knapp vier Millionen EinwohnerInnen organisiert wird, braucht ein verlässliches Ineinandergreifen der verschiedenen Angebote wie Bus, Bahn, U-Bahn oder Straßenbahn. Und hier erwarten sich unsere Fahrgäste höchste Qualität, übersichtliche Information, verlässliche Umtiege und höchstes Service“.

Wolfgang Schroll, Geschäftsführer Verkehrsverbund Ost-Region: „Unsere Partnerunternehmen leisten unabhängig von ihrer Größe einen wesentlichen Beitrag zu einer gelungenen Mobilitätswende. Bei einem laufend steigenden ÖV-Angebot muss auch das Qualitätsniveau Schritt halten. Die Fahrgäste müssen sich z.B. darauf verlassen können, dass ihr Umstieg trotz Verspätung klappt. Hier kann mit dem neuen Lenkercockpit im täglichen Betrieb durch Postbus durchaus ein Mehr an Qualität und Service erreicht werden.“

Der Postbus bringt jährlich mit seinen über 2.400 Bussen ca. 124 Mio. Fahrgäste an ihr Ziel und fährt auch überall dort, wo es sonst keine öffentliche Anbindung gibt. Die Busse sind täglich in rund 1.800 Gemeinden unterwegs und sorgen damit für öffentliche Verbindungen im ländlichen Raum. Postbus als größtes Busunternehmen in Österreich übernimmt Verantwortung für die kommenden Generationen und wird langfristig auf klimaschonende Antriebe umstellen. Als einziges Busunternehmen in Österreich hat Postbus bereits Pilotprojekte mit alternativer Antriebstechnolgie umgesetzt, wie das Unternehmen betont. (ÖBBPostbus/PM/Sr)

VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer, Postbus Vorstand Alfred Loidl, VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, Postbuslenkerin Barbara Fischer, Postbuslenker Leon Pavlovic, Postbus Vorständin Silvia Kaupa-Götzl und Postbus Regionalmanager Ost Hubert Kuzdas. Foto: ÖBB

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Karsan erweitert Portfolio

2021-09-1507:35

Schreiber

Die Karsan Otomotiv Sanayii ve Tic. A.Ş., ein Automobil- und Nutzfahrzeughersteller kündigt die Erweiterung des Elektrobus-Portfolios an. Seit 1966 wird in der türkischen Stadt Bursa produziert, das angebot an Omnibussen wächst stetig. Auf den Geschmack sind die Türken mit der Übernahme der Rechte und Fertigung der Citymood-Baureihe von Breda-Menarinibus gekommen, die sich nicht nur in […]

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Karsan erwitert das Elektrobusangebot um 12 und 18m lange Fahrzeuge. Foto: Karsan

Karsan-CEO Okan Baş bei der Vertragsunterzeichnung – 56 Elektrobusse der neuen Baureihe gehen nach Rumänien. Foto: Karsan

Die Karsan Otomotiv Sanayii ve Tic. A.Ş., ein Automobil- und Nutzfahrzeughersteller kündigt die Erweiterung des Elektrobus-Portfolios an. Seit 1966 wird in der türkischen Stadt Bursa produziert, das angebot an Omnibussen wächst stetig. Auf den Geschmack sind die Türken mit der Übernahme der Rechte und Fertigung der Citymood-Baureihe von Breda-Menarinibus gekommen, die sich nicht nur in Italien gut verkauft. Nun geht die Expansion weiter, nach dem knapp sechs Meter langen Elektro-Minibus namens Jest und dem acht Meter Elektro-Midibus Atak sollen bei der Weltpremiere am 24. September mit einem 12m und einem 18m Elektrobus nun weitere Gefäßgrößen für das wachsende Geschäft der E-Mobilität folgen.

Nicht nur das, parallel teilt Karsan schon voller Stolz mit, dass die Fahrzeuge der neuen Baureihe bereits einen ersten Kunden gefunden haben: Karsan hat die vom rumänischen Ministerium für regionale Entwicklung und öffentliche Verwaltung initiierte Ausschreibung für vollelektrische Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr gewonnen, was als das größte Exportgeschäft für Elektrobusse bezeichnet werden kann, das von der türkischen Automobilindustrie unterzeichnet wurde – 35 Millionen Euro!

Karsan wird 56 Elektrobusse liefern, davon 44 an die Gemeinde Timişoara und 12 an die Gemeinde Braşov. Der türkische Bushersteller wird außerdem insgesamt 75 Ladestationen (davon 19 Schnellladestationen) in der Region installieren und sechs Jahre lang die Wartung sowie den Werkstattbetrieb aller Fahrzeuge übernehmen. Der Beginn der ersten Auslieferungen ist für das Jahr 2022 terminiert.

Bei der Unterzeichnung der beiden Ausschreibungen erklärte Karsan-CEO Okan Baş: “Die Zukunft des Verkehrs liegt in elektrischen und fahrerlosen öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben kontinuierlich in diesen Bereich investiert. Seit 2018 haben wir ein vollelektrisches Modell nach dem anderen auf den Markt gebracht. Atak Electric und Jest Electric setzen sich als Null-Emissions-Fahrzeuge in Europa weiter durch und haben uns mit mittlerweile mehr als 1 Million Kilometern Gesamtlaufleistung wichtige Erfahrungen beschert. Heute sind unsere Elektrobusse in vielen Ländern im Einsatz, von Rumänien über Frankreich, Deutschland und Portugal bis hin nach Mexiko.” (Karsan/PM/Sr)

 

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MAN Lion’s Intercity LE

2021-09-1414:34

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Für die Busworld im Oktober diesen Jahres hatte MAN die Weltpremiere des neuen Lion’s Intercity LE angekündigt. Jetzt konnten sich zunächst die Leser der Fachzeitschrift lastauto omnibus freuen, denn für sie gab es exklusiv eine Preview in der Ausgabe 9-21. Nicht nur auf dem Titelbild, sondern insgesamt auf sechs Seiten sind in der Fachzeitschrift schon […]

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lastauto omnibus zeigt vorab erste Bilder vom neuen MAN Lion’s Intercity LE. Foto: MAN, ETM-Verlag, Montage: omnibus.news

MAN hat weitere Renderings vom neuen Lion’s Intercity LE veröffentlicht. Foto: MAN

Für die Busworld im Oktober diesen Jahres hatte MAN die Weltpremiere des neuen Lion’s Intercity LE angekündigt. Jetzt konnten sich zunächst die Leser der Fachzeitschrift lastauto omnibus freuen, denn für sie gab es exklusiv eine Preview in der Ausgabe 9-21. Nicht nur auf dem Titelbild, sondern insgesamt auf sechs Seiten sind in der Fachzeitschrift schon erste Bilder vom neuen Überlandbus – und sogar Blicke auf den Fahrerarbeitsplatz und in den Fahrgastraum – zu sehen. Abgerundet wird der Artikel, geschrieben von Thorsten Wagner, mit einer Tabelle der entsprechenden technischen Daten der Zweiahcser und einer Info-Box, in der sich mit Stephan Schönherr der Vice President Styling Bus bei MAN Truck & Bus in München zum Design der neuen Baureihe äußert.

Was hat die Fachzeitschrift lastauto omnibus vorab bekommen? Viele Informationen, Busunternehmer dürfte der Serienstart interessieren. Es beginnt mit den beiden Zweiachsern (12,45 und 13,15m) in 2022, der Dreiachser folgt 2024. Es gibt jeweils eine stadt- und überlandorientierte Variante, wobei die Ausführung Intercity zuerst gefertigt werden wird. Ab 2023 sollen dann die City-Modelle und auch ein Efficient-Hybrid-System mit Start-Stopp-Automatik folgen.

Neben vielen technischen Details hat die Fachzeitschrift lastauto omnibus vorab auch schon Renderings des Lion’s Intercity LE drucken dürfen, mit dabei der Dreiachser. Die Designskizzen des Zweiachsers hat MAN nun im Rahmen einer Presseaussendung verschickt, mehr nicht, keine Fotos vom neuen Überlandbus. Schade, aber dafür gibt es zahlreiche Informationen, wie MAN Truck & Bus mit der NewMAN-Strategie entschlossen in Richtung Zukunft gehen will. Das Ziel ist klar, man oder MAN möchte die Mobilität von morgen maßgeblich mitbestimmen. Im Mittelpunkt stehen ganzheitliche Lösungen für den Kunden, ganz nach dem Motto: „Simplifying Customer Business!”, so heißt es in dem Pressetext.

Und natürlich steht die neue Baureihe auch im Fokus. Die in der Fachzeitschrift gezeigten Bilder sind computergenerierte Bilder, die den Lion’s Intercity LE vor dem MAN Bus Forum in München zeigen. Hier ist neue Überlandbus aus türkischer Produktion aber mehr oder weniger just in time zu den Experience Press Days Bus 2021 eingetroffen. Europäischen Fachjournalisten soll der neue Überlandbus auf dieser Veranstaltung  vorgestellt werden. Wie wichtig die neue Baureihe für MAN ist, wird deutlich, wenn man sich die Zahlen des derzeit stark wachsenden Segmentes für Low-Entry-Busse ansieht. Hier kann man nur Marktanteile erobern, wenn ein entsprechends Fahrzeug im Portfolio ist.

Der neue Lion’s Intercity LE verspricht auf den ersten Blick ganz großes Kino zu werden, auch wenn es ihn zunächst noch nicht vollelektrisch geben wird. Aber die Stehhöhe, auch das weiß die Fachzeitschrift vorab zu berichten, mit ihren stolzen 2.700 Millimetern macht deutlich, dass MAN mit dem neuen Überlandbus ganz hoch hinaus will. Wer jetzt schon mehr wissen will, der muss die Fachzeitschrift lastauto omnibus kaufen. Nicht nur die 3.000 Abonnenten wurden vorab mit exklusiven Informationen versorgt. Alle Busfans kommen in den Genuss des Artikels “Das beste aus zwei Welten”, denn die Ausgabe 9/21 ist seit dem 11. September 2021 im gut sortierten Fachhandel und vielen Bahnhofskiosken – sowie online als ePaper im hauseigenen Shop des ETM-Verlages – erhältlich. (MAN/lastautoomnibus/ETMVerlag/Sr)

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Neuer E-Bus von Quantron

2021-09-1413:12

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Dass die Quantron AG kann auch E-Busse kann, ist spätestens seit der Kooperation mit dem türkischen Bushersteller Karsan klar. Der acht Meter lange E-Bus namens Atak oder der knapp sechs Meter werden mit eigenem Branding von Quantron vertrieben und mit Blick auf der Service entsprechend begleitet. Jetzt kündigt Quantron für Ende dieses Jahres einen elektrischen […]

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Quantron kündigt einen BEV und FCEV-Bus mit 12 Metern Länge an. Foto: Quantron

Dass die Quantron AG kann auch E-Busse kann, ist spätestens seit der Kooperation mit dem türkischen Bushersteller Karsan klar. Der acht Meter lange E-Bus namens Atak oder der knapp sechs Meter werden mit eigenem Branding von Quantron vertrieben und mit Blick auf der Service entsprechend begleitet. Jetzt kündigt Quantron für Ende dieses Jahres einen elektrischen Niederflurbus mit 12 Metern Länge an. Und der soll nicht der von Karsan angekündigte neue Elektrobus in dieser Gefäßgröße sein, sondern ein eigenes Fahrzeug. Noch etwas überrascht: Den batterieelektrischen Bus will man in einer ähnlichen Preisklasse wie herkömmliche Diesel-Busse anbieten.

Beim neuen E-Bus fährt Quantron zweigleisig: In der batterielektrischen Variante ist das Fahrzeug bereits ab Ende 2021 bestellbar, mit Brennstoffzelle dann ab Frühjahr 2022. Das Fahrzeug wird in enger Zusammenarbeit mit dem Quantron-Investor und neuem strategischen Partner Ev Dynamics angeboten, einem europäisch-asiatischen Konsortium von Unternehmen mit Spezialisierung auf Elektro- und wasserstoffbasierter Mobilität. Sowohl die Batterien (CATL) als auch die Brennstoffzellen (Ballard Power) stammen von den jeweils weltweit führenden Herstellern der jeweiligen Technologien, wie Quantron in diesem Zusammenhang deutlich macht.

Miguel Valldecabres Polop, CEO von Ev Dynamics, erklärt: „Es wurden bereits einige tausend Busse produziert. Diese sind in Asien seit Jahren erfolgreich im Einsatz unterwegs.“ Mit vollelektrischem Antrieb erreicht der Bus eine maximale Leistung von 250 kW. Die Reichweite beträgt bis zu 280 km, sodass das Fahrzeug ideal im täglichen Stadtbetrieb einsetzbar ist. Die Ladeleistung beträgt bis zu 80 kW bei einer Batteriekapazität von bis zu 422 kWh. Geladen wird die Batterie über einen europäischen Standardstecker CCS 2 innerhalb von drei bis sechs Stunden je nach Batteriegröße. Damit ist der Stadtbus beispielsweise nach dem Laden über Nacht wieder voll einsatzfähig, wie es in der entsprechenden Pressemitteilung heißt.

Das Batteriesystem wird auf die jeweiligen betrieblichen Anforderungen angepasst und ist mit verschiedenen Ladelösungen kompatibel. Der Bus habe eine Kapazität für bis zu 95 Fahrgäste, so Quantron. Die Ausstattung für optimalen Fahrgast- und Fahrerkomfort sowie das Innen- und Außendesign sind den individuellen Kundenanforderungen entsprechend in einer Vielzahl an Spezifikationen erhältlich. (Quantron/PM/Sr)

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G8-Produktion ausgelastet

2021-09-1406:34

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Einen Monat nach Markteinführung der neuen G8-Baureihe (siehe Meldung auf omnibus.news vom 2. August 21) zeigen sich die Brasilianer zufrieden: Mit 200 verkauften Fahrzeugen sei ein Meilenstein erreicht, wie es seitens Marcopolo heißt. Kunden auf dem brasilianischen und lateinamerikanischen Markt hätten die neue Baureihe mit viel Zuspruch angenommen, insgesamt hätten sich bereits 40 Busunternehmer im […]

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Das beliebteste Modell der neuen Generation 8 ist der Paradiso 1800 Doppeldecker. Foto: Marcopolo

Einen Monat nach Markteinführung der neuen G8-Baureihe (siehe Meldung auf omnibus.news vom 2. August 21) zeigen sich die Brasilianer zufrieden: Mit 200 verkauften Fahrzeugen sei ein Meilenstein erreicht, wie es seitens Marcopolo heißt. Kunden auf dem brasilianischen und lateinamerikanischen Markt hätten die neue Baureihe mit viel Zuspruch angenommen, insgesamt hätten sich bereits 40 Busunternehmer im Vorfeld und im Rahmen der Markteinführung für die neuen Omnibusse, die nach Angaben von Marcopolo noch höhere Standards in Bezug auf Effizienz, Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit biete, entschieden.

Laut James Bellini, CEO von Marcopolo, habe sich die überwiegende Mehrheit der Kunden dafür entschieden, das neue Fahrzeug in ihre Flotte aufzunehmen, um mehr Technologie anzubieten, um so Fahrgäste anzuziehen und auch zu halten. “Unsere Kunden sind optimistisch, dass sich der Tourismus bis zum Ende dieses Jahres erholen wird”, erklärte Bellini.

Dem Geschäftsführer zufolge ist die Nachfrage im Chartersegment nach wie vor hoch, auch aufgrund von Entfernungsproblemen bei der Beförderung von Mitarbeitern. Und die Reiseveranstalter seien optimistisch, was die Fortschritte bei den Impfungen und das wachsende Vertrauen der Fahrgäste in die Wiederaufnahme ihrer Reisen und Urlaube angehe.

Angesichts des derzeitigen Auftragsvolumens für die Modelle der Generation 8 ist die Produktionslinie, die im Werk Ana Rech ausschließlich für deren Herstellung vorgesehen ist, bis Ende 2021 schon voll ausgelastet. “Neue Aufträge für Modelle der Generation 8, die vom Markt sehr gut aufgenommen wurden, werden ab 2022 ausgeliefert”, erklärte Bellini.

Im zweiten Quartal 2021 stieg die Produktion von Marcopolo im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2020 um 21,6 % auf insgesamt 2.483 Einheiten. Das Ergebnis ist viermal so hoch wie der Anstieg von 4,7 %, den die Gesamtproduktion von Omnibussen im Land im gleichen Vergleichszeitraum verzeichnete.

Das beliebteste Modell der Generation 8, der Paradiso 1800 Doppeldecker, hat das größte Interesse bei den Verkehrsbetrieben geweckt, vor allem aufgrund der über 140 Neuerungen für Fahrer, Fahrgäste und Betreiber, die die Generation 8 im Reisebussegment eingeführt hat.

Bei der Konzeption der neuen Generation wurden mehr als 60 Patente angemeldet, die einen Gewinn an Komfort, Zuverlässigkeit und Betriebskosten bedeuten, wie es seitens Marcopolo heißt. Die Modelle verfügen über ein noch nie dagewesenes Design mit Marcopolo DNA und einem aerodynamischen Koeffizienten von nur 0,379. Die Verwendung neuer Materialien bei der Herstellung ist ein weiterer Vorteil: Das neue Dach ist vollständig aus Aluminium gefertigt und zeichnet sich durch ein geringeres Gewicht sowie eine höhere Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit aus.

Die Verwendung spezieller Polymer-Rohstoffe für die Herstellung der Stoßfänger, des Kühlergrills und der hinteren Abdeckung sorgt für leichtere, extrem widerstandsfähige Teile mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften und einer idealen Oberfläche für die Lackierung, die einen hohen Qualitäts- und Verarbeitungsstandard gewährleistet.

Zu den Neuerungen gehören die Einführung einer Schutzstruktur für die Fahrerkabine, die die passive Sicherheit des Fahrers erhöht, die bis zu 3,5 Mal wirksamere Beleuchtung im Vergleich zu den derzeit auf dem Markt befindlichen Modellen und die Einführung optimierter Produktionsprozesse in der Fabrik, um das Niveau der Standardisierung und Qualität bei der Herstellung von Bussen noch weiter zu erhöhen. (Marcopolo/PM/Sr)

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Filme vom Feinsten

2021-09-1314:30

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Ok, Filme vom Feinsten ist inspiriert vom Titel des Films über den Intouro von Sascha Böhnke, der kurz davor ist, bei Bus TV auf Youtube binnen kurzer Zeit wieder einmal die 100.000er Marke zu knacken. Warum? Weil der Busexperte ein Mann der Praxis ist und ganz authentisch Omnibusse und Technik in rund 30 Minuten vorstellt. […]

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Sascha Böhnke stellt auf Bus TV den neuen Intouro von Mercedes-Benz vor. Foto: Screenshot BusTV/Montage: omnibus.news

Ok, Filme vom Feinsten ist inspiriert vom Titel des Films über den Intouro von Sascha Böhnke, der kurz davor ist, bei Bus TV auf Youtube binnen kurzer Zeit wieder einmal die 100.000er Marke zu knacken. Warum? Weil der Busexperte ein Mann der Praxis ist und ganz authentisch Omnibusse und Technik in rund 30 Minuten vorstellt. Der Test- und Technikredakteur der Fachzeitschriften Omnibusrevue & Busfahrer hat seinen Job von der Pike auf gelernt und weiß, wovon er spricht.

Noch dazu hat ein Faible für Gimmicks, was die optische Qualität der Filme, die wirklich vom Feinsten sind, erklärt. Ob Einsatz einer Drohne für dynamische Fahraufnahmen oder eine kleine Actioncam, die mit Saugnäpfen außen am Omnibus angebracht wird – Sascha Böhnke versteht es, Omnibusse in Szene zu setzen. Die vielen Stunden des Aufbereitens, sprich das Schneiden der unterschiedlichen Aufnahmen und das Vertonen, wird mit einer stetig steigenden Zahl der Abonnenten des Youtube-Kanals namens Bus TV belohnt.

Busfahrer, Wettbewerber und die Industrie hören ihm zu, denn er berichtet objektiv ohne Nähe zu einer Marke, mittlerweile ist er schon so etwas wie die Stimme der Branche. Auch deshalb, weil er mit seiner Kamera scheinbar immer und überall ist – selbst in Zeiten der Pandemie und des Lockdowns hat er die Busunternehmer nicht vergessen und war vor Ort, die entsprechen Filme haben schon jetzt einen ganz besonderen Wert. Nun geht es aber wieder los, endlich gibt es wieder Testfahrzeuge.

Die Verantwortlichen bei Daimler Buses haben die Überland-Baureihe namens Intouro komplett neu auf die Räder gestellt. Die Marke mit Stern glänzt und gibt mit vielen optionalen Assistenzsystemen die Richtung vor: Auch Omnibusse können, wenn es um Sicherheit geht und sie aus dem Hause Mercedes-Benz kommen, schon viele Lösungen an Bord haben: Der neue Intouro bietet optional den Active Brake Assist 5.

Damit ist der Überlandbus von Mercedes-Benz der erste Omnibus mit dem modernen Notbremsassistenten, der Fußgänger und Radfahrer erkennt und wenn nötig automatisiert eine Vollbremsung bis zum Stillstand einleitet. Außerdem gegen Aufpreis an Bord ist der radarbasierte Abbiege-Assistent Sideguard Assist, ebenfalls mit Personenerkennung.

Sascha Böhnke erklärt in seinem Film über den Intouro, dass in der neuen Baureihe nicht nur Fahrwerks- und Sicherheitstechnik aus der Setra ComfortClass oder dem Mercedes-Benz Tourismo steckt, sondern zudem noch aller neuste Elektronik-Architektur, die noch nicht mal in den aktuellen Reisebusmodellen zu finden ist. Der Hersteller hat tief in die Baukastenschubläden gegriffen und so finden sich hier auch Elemente vom Lkw, vom Sprinter und vom Citaro. Herausgekommen ist ein Überlandbus, der auf einem sehr hohen Level agiere, so Böhnke.

Das Angebot der Überlandbusse der Marken Mercedes-Benz und Setra wurden mit der neuen Baureihe auch neu geordnet: Den Hochboden-Bereich deckt nun komplett der neue Mercedes-Benz Intouro ab, für die Marke Setra bleibt das Low-Entry-Segment. Hier behaupten sich die Ulmer mit Blick auf die Zahlen des Abverkaufs deutlich vor dem Citaro Low-Entry, der nach wie vor auch als LE Ü bestellbar ist. Ende 2022, spätestens im Frühjahr 2023 wird es ein neues Fahrzeug für die nach wie vor äußerst erfolgreiche Setra LE business-Baureihe geben, so die Aussagen im Juni diesen Jahres am Rande der Veranstaltung “Driving Experience Mercedes-Benz Intouro und Minibusse”.

Zwei Intouro mit unterschiedlicher Länge und Ausstattung standen bei dem Fahrevent in Neu Ulm bereit. Mirko Sgodda, der seit 2020 als Leiter Marketing, Vertrieb und Customer Services in Daimlers Bussparte aktiv ist, erläuterte im Rahmen eines Workshops die Bedeutung des Alleskönners, der europaweit in einem wachsenden Segment weitere Marktanteile erobern soll. Dementsprechend gehen mit dem Intouro K (10,7m), Intouro (12,2m), Intouro M (13,1m) und Intouro L (14,9m) vier Längen an den Start, der Intouro sowie der Intouro M sind schon verfügbar, K und L folgen im Herbst diesen Jahres.

Und nicht nur bei den Längen zeigt sich man sich bei Mercedes-Benz flexibel, sondern auch bei der möglichen Ausstattung, denn die neue Intouro-Baureihe soll bekanntlich europaweit das Hochbodensegment dominieren. Hier behauptet sich Daimler Buses seit Jahren mit Marktanteil von mindestens 25 Prozent. Der EU30-Markt hat nach Angaben der Analysten aus Stuttgart ein Volumen von 8.000 bis 9.000 Neuzulassungen jährlich. Und auch wenn die Corona-Pandemie hier ihre Spuren hinterließ, der Markt sei und werde stabil bleiben, so die Aussagen von Mirko Sgodda.

Den zukünftigen Anforderungen sei man gewachsen, so sei je nach Wunsch ein Rollstuhllift in einer halbautomatischen oder vollautomatischen Version bestellbar – die Plattform ist hinter der unteren Trittstufe der mittleren Türen verbaut. Wie vielfältig der Markt der Hochbodenbusse in Europa ist, zeigen die Einsatzmöglichkeiten, die der neue Intouro abdecken kann: Ob Barrierefreiheit im Linienverkehr, Shuttle-Verkehre ohne stehende Fahrgäste, Schulbuseinsatz, Ausflug oder kurze Reise, bei der neuen Baureihe von einem Alleskönner zu sprechen, ist nicht untertrieben.

Funktional ist beispielsweise die dreiteilige Frontklappe, so lassen sich Leuchtmittel schnell und einfach tauschen. Ganz praktisch sind Gleichteile wie beispielsweise Spiegel und Rückleuchten vom Citaro, Scheinwerfer vom Antos, das freut die Werkstatt und den Geldbeutel. Martin Gaub, der zuständige Projektleiter, erklärte seinerzeit im Rahmen der statischen Vorstellung, dass der neue Intouro rund 300 Kilogramm agespreckt hätte, der Intouro mit 63 Sitzplätzen europaweit mit zwei Achsen zugelassen werden könnte und dafür keine Sonderzulassung benötige.

Ob preisbewusst mit Stahlrohrspiegeln oder aufpreispflichtig mit in Karosseriefarbe lackierten Integralspiegeln, der Intoruo wird einsatzspezifisch konfiguriert. Klappfenster, Belüftungsanlage, kompakte Klimaanlage oder Dachklimaanlage, auch die Klimatisierung dürfte der Kunde ganz gezielt auswählen, um ein weiteres Beispiel der Vielfalt zu nennen.

Größtmögliche Wirtschaftlichkeit und eine bedarfsorientierte Ausstattung stand im Hausaufgabenheft der Entwickler. Das ist gelungen, wie sich im Verlauf der “Driving Experience” zeigte. Hinsetzen und sich ausruhen steht aber nicht an, ganz im Gegenteil, Mirko Skodda machte deutlich, dass der Intouro als Hybridvariante in der Planung sei. Schon im nächsten Jahr soll die neue Baureihe dann mit dem vom Citaro bekannten Hybridmodul lierferbar sein. Ein 14-kW-Elektromotor wandelt dann beim Bremsen generierte Energie in Strom um, die wiederum beim Anfahren den Dieselmotor entlasten und damit Kraftstoff sparen soll.

Auch wenn die Marke mit Stern aktuell den Wandel zur Elektromobilität vollzieht, ein batterielektrischer Überlandbus ist trotz aller Vielfalt noch nicht im Angebot. Trotzdem oder gerade deshalb wird der neue Intouro im Hochboden-Segment seine Aufgabe meistern, nicht zuletzt wegen des umfassenden Sicherheitskonzeptes. (Böhnke/BusTV/Daimler/Mercedes-Benz/omnibus.news/Sr)


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Rollende Kunstwerke

2021-09-1310:19

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Rollende Kunstwerke haben bei der Compagnie des Transports Strasbourgeois (CTS)in Straßburg eine lange Tradition: 2011 präsentierte der Verkehrsbetrieb verschiedene Zeichnungen von Tomi Ungerer auf den Fahrzeugen, um den in  Irland und in Straßburg lebenden Grafiker, Schriftsteller und Illustratoren zu seinem 80. Geburtstag zu ehren. Das kam nicht nur bei den Bürgern Straßburgs, sondern weit über […]

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Die Künstlerinnen Amandine Laprun und Célia Housset mit ihren Entwürfen im kleinen Maßstab vor den großen Linienbussen. Foto: CTS

Die ersten Fahrzeuge mit den neuen Folierungen hat die CTS jetzt vorgestellt. Foto: CTS

Rollende Kunstwerke haben bei der Compagnie des Transports Strasbourgeois (CTS)in Straßburg eine lange Tradition: 2011 präsentierte der Verkehrsbetrieb verschiedene Zeichnungen von Tomi Ungerer auf den Fahrzeugen, um den in  Irland und in Straßburg lebenden Grafiker, Schriftsteller und Illustratoren zu seinem 80. Geburtstag zu ehren. Das kam nicht nur bei den Bürgern Straßburgs, sondern weit über die Grenzen hinaus gut an und sorgte für entsprechend Zuspruch. Alle Jahren wieder wurden neuen rollenden Kunstwerke von Kreativen aus der Region oder mit Bezug zur Stadt für die Busse der CTS entworfen.

Mittlerweile sind 131 der 274 Busse, die für CTS im Einsatz sind, entsprechend farbenfroh gestaltet.Neben Tomi Ungerer hinterließen noch François Génot, Theo van Doesburg, Vincent Godeau, Gustave Doré sowie junge Menschen der regionalen Vereinigung “L’aide aux handicapés moteurs und Jeanne Bischoff ihre Spuren auf den Fahrzeugen.

Für die 49 ieBusse, die CTS bei Irizar bestellt hat, gab es einen Wettbewerb, bei dem auf Grundlage eines Vorschlags einer Jury, die sich aus Vertretern des Kulturamtes der Stadt und Eurométropole de Strasbourg zusammensetzte,  vier junge und aufstrebende Künstler aus der Region gebeten wurden, einen Entwurf für die Folierung der Irizar Elektrobusse zu konzipieren.

Célia Housset wurden Amandine Laprun wurden von den Bürgern Straßburgs bei einer Online-Abstimmung ausgewählt, jetzt wurden im Rahmen des Kunstfestivals Strasculture die auf den Linienbussen umgesetzten Kunstwerke präsentiert. Emmanuel Auneau, Geschäftsführer des CTS: “Unser Unternehmen ist aufgrund seiner Aufgaben ein sehr präsenter Akteur im täglichen visuellen Leben der Bewohner der Eurometropole Straßburg. Deshalb sehen wir in der Personalisierung unserer Straßenbahn- und Busverkleidungen eine echte Chance, das visuelle Universum des Gebiets zu beleben und gleichzeitig die Neugier, das Interesse und die Kritik der Einwohner, Besucher und Reisenden zu wecken.(CTS/PM/Sr)

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Nobina ordert 122 E-Busse

2021-09-1306:52

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Nobina, nach eigenen Angabven größtes Busunternehmen in Skandinavien, hat bei Volvo 122 Elektrobusse für den Einsatz in Göteborg, Malmö und Hässleholm bestellt. Jens Råsten, Flottenmanager bei der Nobina Group, sagte: “Wir sind sehr zufrieden mit der lokalen und zentralen Unterstützung für den kürzlichen Verkehrsstart von 60 Volvo 7900EA in Malmö. Angesichts unserer engen Beziehung und […]

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Volvo Buses hat vom Betreiber Nobina drei Aufträge über insgesamt 122 Elektrobusse erhalten. Foto: Volvo Bus

Nobina, nach eigenen Angabven größtes Busunternehmen in Skandinavien, hat bei Volvo 122 Elektrobusse für den Einsatz in Göteborg, Malmö und Hässleholm bestellt. Jens Råsten, Flottenmanager bei der Nobina Group, sagte: “Wir sind sehr zufrieden mit der lokalen und zentralen Unterstützung für den kürzlichen Verkehrsstart von 60 Volvo 7900EA in Malmö. Angesichts unserer engen Beziehung und unseres gemeinsamen Engagements für einen nachhaltigen, modernen und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr war Volvo Buses ein natürlicher Partner für weitere Aufträge sowohl in Südschweden als auch in Göteborg.”

Der öffentliche Verkehrsbetrieb hat 64 neue und 20 gebrauchte Volvo 7900E und 7900EA Elektrobusse bestellt, die im Sommer 2022/2023 in Göteborg in Betrieb genommen werden sollen. Der neue Vertrag ist eine Partnerschaft zwischen Nobina, der öffentlichen Verkehrsbehörde Västtrafik und Volvo Buses. Er folgt auf die kürzliche Lieferung von 145 elektrischen Volvo-Gelenkbussen an die Stadt im Dezember 2020 – Göteborgs erster großer Schritt in Richtung einer groß angelegten Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs.

Nobina hat außerdem in 29 Volvo 7900EA investiert, die im September 2022 an den Stadtverkehr in Malmö geliefert werden sollen. Der Kauf folgt auf die erfolgreiche Einführung von 60 elektrischen Volvo-Bussen in der Stadt im Frühjahr 2021.

Der letzte Auftrag über neun Volvo 7900E-Busse wird an Hässleholm, eine Kleinstadt im Süden Schwedens, geliefert. Die Busse erfüllen einen neu gewonnenen Auftrag für Nobina und sollen im Dezember 2022 in Betrieb genommen werden.

Martin Spjern, Key Customer Manager, Volvo Buses Schweden, sagt: “Volvo Buses pflegt eine enge und langjährige Partnerschaft mit Nobina, und wir freuen uns, dass wir trotz der Pandemie innerhalb weniger Monate nicht nur einen, sondern gleich drei Aufträge für das Unternehmen gewinnen konnten. Die Aufträge sind ein Beweis für das Engagement von Volvo Buses, innovative, nachhaltige und vollständige elektrische Lösungen anzubieten, während die Reise zur Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs in Schwedens Städten weitergeht.” (VolvoBus/Nobina/PM/Sr)

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Pilotprojekt geglückt

2021-09-1009:00

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100.000 km ohne Wenn und Aber: Die StadtBus Bocholt GmbH und die Westfalen Bus GmbH ziehen nach 20 Monaten eine positive Blianz der im wahrsten Sinnen spannenden Zeit des Einsatzes des ersten batteriebetriebenen Elektrobusses im Bocholter StadtBus-Netz. Ebusco hat geliefert, montags bis samstags ist der Elektrobus des Typs 2.2 auf den Citybuslinien Bocholts C1, C4, […]

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Hat die ersten 100.000 km zur Zufriedenheit der WB WestfalenBus zurückgelegt: Der Ebusco 2.2. Foto: Hackauf

100.000 km ohne Wenn und Aber: Die StadtBus Bocholt GmbH und die Westfalen Bus GmbH ziehen nach 20 Monaten eine positive Blianz der im wahrsten Sinnen spannenden Zeit des Einsatzes des ersten batteriebetriebenen Elektrobusses im Bocholter StadtBus-Netz.

Ebusco hat geliefert, montags bis samstags ist der Elektrobus des Typs 2.2 auf den Citybuslinien Bocholts C1, C4, C7 und C8 unterwegs. Nun ist der erste Meilenstein erreicht und die Bilanz fällt in jeder Hinsicht positiv aus, wie WB Westfalen Bus mitteilt. Hohe Zuverlässigkeit bei allen Witterungsbedingungen und eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern mit einer Batterieladung überzeugen Betreiber wie Fahrgäste gleichermaßen, so das Resümee.

Jeder ÖPNV-Nutzer werde mit seiner Stadtfahrt zum Klimaschützer, wie es seitens der Betreiber heßt. Der Elektrobus fährt mit 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft. Durch den Einsatz des Elektrobusses konnte bisher eine Kraftstoffersparnis von rund 31.000 Litern erreicht werden. Dies entspricht knapp 82 Tonnen CO2.

Über Nacht wird der Elektrobus im Depot mit Ökostrom von der Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) nachgeladen. „Wir sind davon überzeugt, dass der Stadtbus der Zukunft emissionsfrei und geräuschlos unterwegs ist – egal ob der Fahrstrom aus dem Akku oder einer Brennstoffzelle kommt wie in Bocholt. Jetzt gilt es, die gewonnenen Erfahrungen zügig in eine neue Normalität zu überführen. Wir stehen als Partner dafür bereit“, betont Martin Raabe, Niederlassungsleiter der WB Westfalen Bus.

Zwar gibt es innerhalb des Bocholter StadtBus-Netzes zurzeit keine konkreten Planungen in Bezug auf die Erweiterung der Flotte, da im Zuge des Betriebsstartes im Jahr 2019 fast die gesamte Flotte mit neuen Bussen gestartet ist. Aber, „mit der geplanten Umsetzung des städtischen Mobilitätskonzeptes in den kommenden Jahren wird sicherlich auch ein Ausbau des ÖPNV-Angebotes erfolgen, bei dem dann nach den durchweg positiven Erfahrungen mit dem bisher eingesetzten batterieelektrisch betriebenen Bus auf jeden Fall alternative bzw. klimafreundliche Antriebe zum Zuge kommen werden“, meint Jens Dörpinghaus, Geschäftsführer der StadtBus Bocholt GmbH. (DBRegioBusNRW/WBWestfalenBus/PM/Sr)

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Hyundai Mobis M.Vision X

2021-09-1006:07

Schreiber

Hyundai zeigt auf der IAA Mobility in München über die hauseigene Zulieferer-Tochter namens Mobis eine Studie eines elektrischen Shuttles, der komplett per KI gesteuert wird. Optisch ein echter Hingucker ist die M.Vision X zweifelsohne und auch ganz sicher ein Vorbote für die mobile Zukunft. Der vollelektrisch angetriebene und emissionslose Shuttle ist ein zweckorientiertes 4-Sitzer-Mobilitätsfahrzeug. Die […]

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Axel J. Maschka, Executive Vice President bei Hyundai Mobis, hat auf der IAA Mobility die Studie M.Vision X und Pläne für Europa vorgestellt. Foto: Hyundai

Hyundai Mobis hat auf der IAA Mobility eine Studie eines elektrischen Shuttles, der komplett per KI gesteuert wird, präsentiert. Foto: Hyundai

Der Hyundai Mobis Studie namens M.Vision X auf der IAA Mobility 2021. Foto: IAA/VDA

Hyundai zeigt auf der IAA Mobility in München über die hauseigene Zulieferer-Tochter namens Mobis eine Studie eines elektrischen Shuttles, der komplett per KI gesteuert wird. Optisch ein echter Hingucker ist die M.Vision X zweifelsohne und auch ganz sicher ein Vorbote für die mobile Zukunft. Der vollelektrisch angetriebene und emissionslose Shuttle ist ein zweckorientiertes 4-Sitzer-Mobilitätsfahrzeug. Die Steuerung erfolgt autonom sowie über ein integriertes Mittelcockpit, welches mit den Passagieren berührungslos über Gestenerkennung kommuniziert.

Variabel geplant haben auch die koreanischen Designer bei der Sitzkonfiguration: Die vier Einzelsitze lassen sich beliebig in, oder gegen die Fahrtrichtung drehen. Und, heute wichtiger denn je, steigen die Fahrgäste aus dem Shuttle aus, wird der Innenraum per UV-Licht automatisch sterilisiert. Der M.Vision X bietet nach Angaben von Mobis hochinnovative Techniklösungen und eine einzigartige Neuinterpretation des automobilen Innenraums. So können alle Fenster des Fahrzeugs in ein Display – zusammen – oder mit verschiedenen Funktionen umgeschaltet werden.

Mobis will in Europa wachsen und weitere Marktanteile generieren. Schon längst sind die Koreaner angekommen, in der Tschechischen Republik (Batteriemontage) und der Slowakei (Montage von Mild-Hybrid-Batterien + Montage von EV-Batteriesystemen) wurde kräftig investiert. In Korea, Japan und in den USA hat Mobis insgesamt rund 30 Mrd. USD Umsatz und gehört zu den bedeutenden Zulieferen für  Automobilkomponenten.

Ein entscheidender Schritt auf diesem Weg ist für Mobis das Geschäft mit den hochentwickelten Skateboard-Modulen auszubauen. Hierbei soll das gesamte Portfolio des Unternehmens im Bereich Elektroantriebe mitsamt der dahinterstehenden Erfahrung als weltweit führender Modulanbieter genutzt werden. Seitdem der Konzern sich im Jahr 2009 auf Elektrifizierungssystemen spezialisiert hat, hat das Unternehmen in mehr als 12 Jahren ein komplettes Portfolio samt Wasserstoff-elektrischer Antriebe, autonomer Fahrunterstützung, reinelektrischer Antriebe, Hochleistungsradare, erweiterte Head Up Displays oder adaptive Lichttechnik, bis hin zur Sicherheitstechnik und Airbag-Technologienaufgebaut.

Und selbst ein Chassis-Bau ist vorhanden – in Summe ist klar: Hyundai möchte bei der Elektrifizierung und zukünftigen Mobilitätstechnologien nicht nur mit eigenen Produkten, sondern auch bei anderen Anbietern punkten. Am Pressetag der IAA Mobility erklärte Axel J. Maschka, Executive Vice President bei Hyundai Mobis, die europäische Strategie: „Unsere erste Messepräsenz auf der IAA kann als Zeichen verstanden werden: Wir sind hier, um zu bleiben und um weiterhin zu wachsen.”

Die Hyundai Motor Company hat zudem auf der IAA Mobility 2021 in München eine Selbstverpflichtung bekannt gegeben: Bis zum Jahr 2045 wollen sie klimaneutral werden. Das hat wiederum zur folge, dass man ab 2035 in Europa keine Verbrennerfahrzeuge mehr verkaufen werde, für den Rest der Welt bzw. die wichtigsten Märkte der Koreaner wurde 2040 genannt. Eine wichtige Rolle spielen für Hyundai auch Nutzfahrzeuge: In München sind zwei wasserstoffbetriebene Linienbusse vom Typ Elec City im Testeinsatz – und die auf der IAA natürlich jetzt auch auf der Blue Lane Road im Einsatz, um die Messe-Besucher zzu befördern. (Hyundai/PM/Sr)

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Midi-Preview?

2021-09-0913:52

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Der Online-Premiere des Urbino 15 LE electric lassen die Polen nun mit dem Midi-Elektrobus Urbino 9 LE eine weitere rein digitale Vorstellung folgen. Am 30. September 2021 um 12 Uhr wird Solaris den neuen Midi-Elektrobus namens Urbino 9 LE electric präsentieren. Mit dem neun Meter langen batterieelektrische Low-Entry-Bus wächst das angebot der Elektrobusse weiter. Der […]

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Gewollte Unschärfe, aber schon jetzt in Teilen in sozialen Netzwerken von Solaris kommuniziert: Der Urbino 9 LE electric. Foto: Solaris

Der Online-Premiere des Urbino 15 LE electric lassen die Polen nun mit dem Midi-Elektrobus Urbino 9 LE eine weitere rein digitale Vorstellung folgen. Am 30. September 2021 um 12 Uhr wird Solaris den neuen Midi-Elektrobus namens Urbino 9 LE electric präsentieren.

Mit dem neun Meter langen batterieelektrische Low-Entry-Bus wächst das angebot der Elektrobusse weiter. Der Urbino 9 LE ist der zweite Elektrobus, der für den Stadt- und Überlandverkehr konzipiert ist. Für den kurzen Zweiachser bietet Solaris zwei Batterietechnologie-Optionen an: Wahlweise mit High Power- oder High Energy-Batterien. Dies ermöglicht den Betreibern, emissionsfreie Strecken nicht nur in, sondern auch außerhalb der Stadt einzurichten, wie es in der Presseinfo heißt.

Für den Urbino 9 LE electric verspricht Solaris bekannte Details der mittlerweile 4. Urbino-Generation, ob innovative Fahrerassistenzsysteme oder ein modernes interaktives Touch Panel – der Fahrer soll immer mehr entlastet werden. Trotz der kompakten Abmessungen bietet der 9 Meter lange Bus einen überraschend geräumigen Innenraum, der 27 Sitze bietet, von denen die meisten in Fahrtrichtung montiert sind. Praktische Lösungen wie Haltestangen mit einer antibakteriellen Beschichtung, Desinfektionsmittelspender und eine geschlossene Fahrerkabine sorgen hingegen für Komfort und Sicherheit für Fahrgäste.

Der elektrische Midi liefere eine Antwort auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes, wie Solaris mitteilt. Neugierig? Dann sollte man schon jetzt die sozialen Kanäle im Auge haben, denn hier teasern die Polen schon ein bisschen im Vorfeld der Premiere und zeigen den neuen Midi-Elektrobus in Ausschnitten. Das Event wird live auf: www.solarisbus.com/premiere übertragen.  (Solaris/PM/Sr)

 

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Batterietransparenz

2021-09-0910:46

Schreiber

Retrofitting stellt sich zunehmend als wirtschaftliche und nachhaltige Alternative zum Dieselfahrzeug dar. Die jüngst erfolgte Umfirmierung von der Etrofit GmbH in die Pepper Motion GmbH ist ein deutliches Signal des Unternehmens für ein erweitertes Produkt- und Lösungsportfolio und die konsequente Ausrichtung auf internationale Märkte und Wachstum. „Wir planen allein bis 2023 rund 1.200 Busse und […]

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Was genau leistet und kann eine Batterie noch leisten? Twaice analysiert es für Pepper Motion. Foto: Schreiber

Retrofitting stellt sich zunehmend als wirtschaftliche und nachhaltige Alternative zum Dieselfahrzeug dar. Die jüngst erfolgte Umfirmierung von der Etrofit GmbH in die Pepper Motion GmbH ist ein deutliches Signal des Unternehmens für ein erweitertes Produkt- und Lösungsportfolio und die konsequente Ausrichtung auf internationale Märkte und Wachstum.

„Wir planen allein bis 2023 rund 1.200 Busse und LKW mit unserer Technologie auf die Straße zu bringen. Die Fahrzeuge werden vorwiegend in Europa, Nord- und Südamerika ausgeliefert“, erläutert Andreas Hager, Geschäftsführer der Pepper Motion GmbH, die kurzfristigen Pläne.

Um der Skepsis des Zustandes der Batterie entgegen treten zu können, kooperiert Pepper Motion mit dem Münchner Batterieanalytik-Spezialisten Twaice. So sollen dann Leistung und Lebensdauer der Energiespeicher in elektrischen Nutzfahrzeugen transparent gemacht werden. Bisher lässt sich der Zustand von Batterien häufig nur erahnen.

Die Analytik-Software von Twaice solle nun die Leistung und Lebensdauer der elektrifizierten Antriebe transparent und damit nachhaltiger machen, so die Ankündigung im Rahmen der Kooperation. Dies biete den Kunden nie dagewesene Einblicke in die Batterie und ermögliche einen optimalen Betrieb.

Dank der Batterieanalytik könne man den Zustand der Fahrzeugbatterien abschätzen und prognostizieren, die langfristige Batterieleistung analysieren, Wartungen vorhersagen, Garantie-Zusagen justieren und einen realistischen Restwert ermitteln, wie es seitens Pepper Motion heißt. Außerdem könne der Fahrer mit zielgerichteten Nutzungsempfehlungen ausgestattet werden.

„Die Batterie ist der kostenintensivste Teil eines elektrischen Antriebssystems und zugleich der mit dem größten CO2-Fußabdruck. Umso wichtiger ist es für uns, diese Komponente so lange wie möglich in verschiedenen Lebenszyklen nutzbar zu machen. Damit erfüllen wir gleichzeitig den wichtigsten Teil unserer Unternehmensmission, mit nachhaltigen Mobilitätslösungen die Dekarbonisierung schnell voranzutreiben und den CO2-Footprint so niedrig wie möglich zu halten – um so effektiv dem Klimawandel zu begegnen und einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft und unseren Planeten zu leisten“, so Andreas Hager.

Die prädiktive Batterieanalytik hilft entscheidend zur Erschließung bislang unentdeckter Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wie Dr. Stephan Rohr, Co-CEO von Twaice anmerkt. „Durch unsere kombinierten Stärken erhalten Dieselfahrzeuge regelrecht ein zweites Leben als emissionsfreies Elektrofahrzeug. Durch unsere Partnerschaft entstehen innovative Zukunftslösungen, die die Elektromobilität den entscheidenden Schritt weiterdenken.” (PepperMotion/Twice/PM/Sr)

 

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1,25 Mrd. Euro für E-Busse

2021-09-0906:36

Schreiber

„Wir haben grünes Licht von der EU bekommen: Der Bund kann ab jetzt den Aufbau der E-Bus-Flotten und deren Infrastrukturen in Deutschland nach derzeitiger Finanzplanung bis 2024 mit insgesamt 1,25 Milliarden Euro fördern“, teilt VDV-Vizepräsident Werner Overkamp mit. Damit könne der Erwerb von neuen E-Bussen, aber auch der Umbau von Betriebshöfen und Werkstätten unterstützt werden. […]

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Das Angebot an Elektrobussen wächst, Bushersteller wie Mercedes-benz bieten beispielsweise auch schon unterschiedliche Ladelösungen: Steckerladung, Pantograf und Ladeschiene. Foto: Daimler

VDV-Vizepräsident Werner Overkamp. Foto, Logo: VDV, Montage: omnibus.news

„Wir haben grünes Licht von der EU bekommen: Der Bund kann ab jetzt den Aufbau der E-Bus-Flotten und deren Infrastrukturen in Deutschland nach derzeitiger Finanzplanung bis 2024 mit insgesamt 1,25 Milliarden Euro fördern“, teilt VDV-Vizepräsident Werner Overkamp mit. Damit könne der Erwerb von neuen E-Bussen, aber auch der Umbau von Betriebshöfen und Werkstätten unterstützt werden. „Der umweltfreundliche Stadtbus kommt“, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. „Wir wollen, dass bis 2030 die Hälfte der Busse im ÖPNV elektrisch fährt.“ Nach derzeitiger Finanzplanung stehen für das Umstellen der Busflotten, das Umrüsten der Betriebshöfe und Machbarkeitsstudien bis 2024 insgesamt 1,25 Milliarden Euro Fördermittel bereit, für 2025 sollen zusätzliche Mittel folgen.

Die Förderung von Bussen mit alternativen Antrieben wurde seitens der Europäischen Kommission beihilferechtlich genehmigt. Die Förderrichtlinie des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) ist mit mehrere Monaten Verspätung umgesetzt worden, jetzt können Förderanträge für Batterie-, Brennstoffzellen- und Batterieoberleitungsbusse sowie biomethanbetriebene Busse der Fahrzeugklassen M2 und M3 sowie dafür erforderliche Infrastruktur und Machbarkeitsstudien bewilligt worden.

„Das sind gute Nachrichten vom Bund und bestärkt uns in unseren Anstrengungen, unsere schon jetzt klimafreundlichen Bus-Flotten auf emissionsfreie Elektroantriebe umzustellen. Die Ziele beim Klimaschutz, bei der Luftreinhaltung und bei der menschenfreundlichen Umgestaltung unserer Städte und Gemeinden werden nur mit einer Mobilitätswende mit mehr Bus und Bahn gelingen.“

Im Detail sind folgende Schwerpunkte förderfähig: die Beschaffung und Umrüstung von Bussen mit alternativen Antrieben sowie die Beschaffung der zum Betrieb notwendigen Infrastruktur mit:

80% der Investitionsmehrkosten zur Dieselreferenz für Batterie-, Brennstoffzellen- und Batterieoberleitungsbusse,
40% Investitionsmehrkosten zur Dieselreferenz für Biogas-Busse,
40% der Investitionsvollkosten für die zum Betrieb notwendige, nicht öffentliche Infrastruktur, Machbarkeitsstudien.

Auf deutschen Straßen fahren, Tendenz stark steigend, derzeit rund 500 batterieelektrische Busse, rund 1.500 Hybride und etwa 50 Brennstoffzellen-Busse, die auf Wasserstoff zurückgreifen. Für weitere 1.400 E-Busse haben die Verkehrsunternehmen bereits Förderanträge gestellt, die teilweise schon bewilligt sind. „Nach ersten Berechnungen des Branchenverbandes VDV könnten diese Mittel ausreichen, um die Investitionen zur Umsetzung der Verpflichtungen aus der Clean Vehicles Directive der EU zur Beschaffung von emissionsfreien Fahrzeugen und deren Infrastrukturen umzusetzen. Da wir in Deutschland durch ein Herunterbrechen der Bundesquote auf die Kommunen die gesetzlichen Anforderungen gegenüber den europäischen Vorgaben kleinteiliger haben, ist es nun nötig, über eine Branchenvereinbarung zur Umsetzung einer Länderquote die bereitgestellten Mittel wirtschaftlich sinnvoll aufzuteilen“, so Overkamp abschließend.

Eine Einreichung von Skizzen und Anträgen über das easy-Online System ist ab dem 15. September möglich. Skizzen und Anträge können bis zum 5. Oktober 2021 (für Investitionsvorhaben) oder bis zum 30. November 2021 (für Machbarkeitsstudien) eingereicht werden. Bei getrennten Anträgen für Busse und Infrastruktur werden diese gemeinsam betrachtet und priorisiert. Bis wann die geförderten Projekte umgesetzt werden müssen, steht noch nicht fest: „Der Bewilligungszeitraum wird im Zuwendungsbescheid festgelegt“, heißt es seitens des BMVI. (BMVI/VDV/PM/Sr)

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