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Alles über kleine und große Omnibusse

BMDV startet 2. Förderrunde

2022-05-2406:12

Schreiber

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geht in die zweite Runde der Förderung zur Umstellung auf Busse mit alternativen Antrieben und der zum Betrieb notwendigen Infrastruktur. Nach dem ersten Förderaufruf im vergangenen Jahr können jetzt wieder Skizzen für die Beschaffung von sauberen Bussen eingereicht werden. “Um unsere Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, brauchen wir […]

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Das BDMV hat den 2. Förderaufruf für saubere Omnibusse gestartet. Foto: VDL, omnibus.news

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geht in die zweite Runde der Förderung zur Umstellung auf Busse mit alternativen Antrieben und der zum Betrieb notwendigen Infrastruktur. Nach dem ersten Förderaufruf im vergangenen Jahr können jetzt wieder Skizzen für die Beschaffung von sauberen Bussen eingereicht werden.

“Um unsere Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, brauchen wir CO2-neutrale Technologien im Verkehr. Daher unterstützen wir die Nahverkehrsunternehmen bei der Umstellung auf alternative Antriebe und bei der Versorgung mit entsprechender Infrastruktur. Dafür haben wir bis 2024 insgesamt 1,25 Milliarden Euro eingeplant. Unser Ziel: bis 2030 soll jeder zweite Stadtbus elektrisch fahren. Dem wollen wir mit dem zweiten Förderaufruf ein weiteres Stück näherkommen und haben dieses Mal bewusst die mittelständischen Unternehmen im Blick,” so Dr. Volker Wissing.

Gefördert werden die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben: dazu gehören Batteriebusse (inkl. Batterie-Oberleitungsbusse), Brennstoffzellenbusse (inkl. Busse mit Brennstoffzellen als Range-Extender) und Biomethanbusse, die Umrüstung, sofern dies günstiger oder kein Modell am Markt verfügbar ist sowie die zum Betrieb notwendige Lade-, Betankungs- und Wartungsinfrastruktur.

Skizzen zum Vorhaben können bis zum 15. Juli 2022 über die Bewerbungsplattform easy-online eingereicht werden. Als Kriterien für eine Berücksichtigung im Antragsverfahren werden u. a. der Anteil der Gesamtflotte, der auf alternative Antriebe umgestellt werden soll und die voraussichtliche CO2-Vermeidung einbezogen.

Die eingegangenen Skizzen werden separat für die unterschiedlichen Antriebssysteme betrachtet, wobei es eine Obergrenze an zu beantragenden Fördermitteln je Vorhaben geben wird. Mit der neuen Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr unterstützt das BMDV seit September 2021 die Marktaktivierung und den Markthochlauf von Bussen mit klimafreundlichen, alternativen Antrieben.

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt in einem wettbewblichen Verfahren. Der erste Förderaufruf zur Beschaffung von Batterie-, Brennstoffzellen- und Biomethanbussen fand im letzten Jahr statt. Die Zahlen zeigen, dass die Verkehrsunternehmen auf den Klimaschutz setzen. Mit einem Marktpotenzial von über 5.000 Bussen war die Nachfrage beim ersten Aufruf extrem hoch.

Erste Förderbescheide für 1.700 saubere Busse wurden durch Bundesminister im April 2022 übergeben. Weitere Bescheide sollen zur Jahresmitte folgen. In einem Online-Seminar 25.5., das mit Unterstützung der Programmgesellschaft NOW und des Projektträgers Jülich (PtJ) abgehalten wird, geht das BMDV detailliert auf die Inhalte des neuen Förderaufrufs ein. Anmeldungen sind über die Website der Programmgesellschaft möglich. (BDMV/PM/Sr)

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Neues ZF-Getriebesystem

2022-05-2011:10

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Mit der Einführung des EcoLife CoachLine setzt die Division Commercial Vehicle Solutions (CVS) von ZF nach eigenen Angaben branchenweit neue Maßstäbe in Sachen Leistung und Effizienz von Reisebus-Getriebesystemen. Die zweite Generation des bewährten 6-Gang-Automatgetriebes EcoLife CoachLine eignet sich für Reisebuseinsätze in Städten, auf Überlandstrecken und auf anspruchsvollen Bergstraßen. „EcoLife CoachLine überzeugt durch Wirtschaftlichkeit und setzt […]

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Mit dem neuen EcoLife CoachLine kündigt ZF mehr Leistung und Effizienz für Reisebus an. Foto: ZF

Mit der Einführung des EcoLife CoachLine setzt die Division Commercial Vehicle Solutions (CVS) von ZF nach eigenen Angaben branchenweit neue Maßstäbe in Sachen Leistung und Effizienz von Reisebus-Getriebesystemen. Die zweite Generation des bewährten 6-Gang-Automatgetriebes EcoLife CoachLine eignet sich für Reisebuseinsätze in Städten, auf Überlandstrecken und auf anspruchsvollen Bergstraßen.

„EcoLife CoachLine überzeugt durch Wirtschaftlichkeit und setzt neue Maßstäbe in den Bereichen Leistung, Effizienz und Fahrkomfort für Reisebusse in anspruchsvollen Einsätzen, sei es im Stadtverkehr oder auf Bergstraßen”, erklärt Dr. Jochen Witzig, verantwortlich für Getriebesysteme in der Division Commercial Vehicle Solutions von ZF. „Angesichts der weltweiten Präsenz von Reisebussen mit Verbrennungsmotoren ist eine kontinuierliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs unabdingbar. EcoLife CoachLine trägt dazu bei“, so Dr. Witzig.

Die innovative Start-Stopp-Funktion des EcoLife CoachLine, die über die gesamte Getriebelebensdauer hinweg Kraftstoff spart, ermöglicht Verbrauchsersparnisse von bis zu drei Prozent gegenüber der Vorgängergeneration EcoLife. Das Lastschaltgetriebe hat eine große Spreizung von 3,36 bis 0,59, verteilt auf sechs Gangstufen. Dies sorgt dafür, dass der Motor jederzeit im optimalen Drehzahlbereich arbeitet.

Die ZF-Software TopoDyn Life passt die Schaltungen kontinuierlich und stufenlos an den Fahrwiderstand und die Topografie an und reduziert dadurch den Kraftstoffverbrauch und die Motorgeräusche. Ein hydrodynamischer Drehmomentwandler mit serienmäßigem Torsionsdämpfer ermöglicht hohe Eingangsdrehmomente bei relativ niedrigen Motordrehzahlen.

Der innovative, integrierte Primärretarder und das duale Kühlsystem sorgen für verschleißfreie Verzögerung selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten. Das duale Kühlsystem setzt sich aus einem großen Retarderwärmetauscher und einem integrierten Getriebewärmetauscher zusammen. So können Retarderbremsungen verlängert, die Retarderverfügbarkeit erhöht und die Belastung der Betriebsbremsen reduziert werden.

Ein weiterer Vorteil des dualen Kühlsystems: Die Ölwechselintervalle können auf bis zu 480.000 km verlängert werden. Insgesamt wirken sich die zahlreichen Verbesserungen positiv auf Energieeffizienz, CO2-Emissionen und TCO aus. Darüber hinaus unterstützt EcoLife CoachLine die Digitalisierung von Wartung und Instandhaltung und trägt so dazu bei, Ausfälle nicht nur vorhersagbar zu machen, sondern auch zu verhindern. Durch vorausschauende Wartung und ein präventives Servicepaket sinken Instandhaltungskosten. Notwendige Arbeiten können einfacher geplant und Fahrzeugausfallzeiten reduziert werden. (ZF/PM/Sr)

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Ersatzteil-Revolution

2022-05-2006:09

Schreiber

Wer einen Omnibus der Marke Mercedes-Benz oder Setra fährt, kann zukünftig schnell und günstig zahlreiche Ersatzteile im eigenen Haus herstellen. Erforderlich für die Mini-Teilefabrik im Busunternehmen sind lediglich ein zertifizierter 3D-Drucker, eine einmalige Anmeldung sowie der Erwerb einer Lizenz für das jeweils benötigte Teil in der gewünschten Menge. Mit dem neuen Lizenzmanagement für Ersatzteile setzt […]

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Daimler Buses revolutioniert mit dem Ausdruck von 3-D-Druck-Ersatzteilen beim Kunden vor Ort den Service. Foto: Daimler Buses

Wer einen Omnibus der Marke Mercedes-Benz oder Setra fährt, kann zukünftig schnell und günstig zahlreiche Ersatzteile im eigenen Haus herstellen. Erforderlich für die Mini-Teilefabrik im Busunternehmen sind lediglich ein zertifizierter 3D-Drucker, eine einmalige Anmeldung sowie der Erwerb einer Lizenz für das jeweils benötigte Teil in der gewünschten Menge.

Mit dem neuen Lizenzmanagement für Ersatzteile setzt sich die Servicemarke Omniplus von Daimler Buses in der gesamten Automobilbranche an die Spitze. Omnibusse müssen rollen, die schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen hält die Flotte auf der Straße.

Deshalb revolutioniert Daimler Buses mit seiner Servicemarke Omniplus den Teileservice: Kein umständlicher Bestellvorgang, kein Transport, keine Wartezeiten, stattdessen eine flexible Versorgung mit Ersatzteilen aus dem eigenen Haus rund um die Uhr an jedem Tag in der Woche – der neue 3D-Druck-Lizenzshop von Omniplus macht’s möglich.

Ab Juni dieses Jahres stehen von den aktuell über 1500 unterschiedlichen 3D-Druck-fähigen Teilen im digitalen Lager mehr als 100 Teile als erste Lizenzen zur Verfügung. Weitere Ersatzteile als digitale Lizenzen werden folgen. Der Service erinnert an Streamingdienste oder Mediatheken: eine Plattensammlung oder feste Sendezeiten waren gestern, jetzt kann jeder seine Sendung oder Lieblingsmusik zu beliebiger Zeit am gewünschten Ort genießen.

Busunternehmen melden sich dazu einmalig im 3D-Printing Licence eShop mit ihrem 3D‑Drucker an. Im Shop erhalten Kunden ausschließlich die Teile angezeigt, die für ihren Drucker verfügbar oder mit ihm kompatibel sind. Der Start wurde mit dem industriellen 3D‑Drucker-Hersteller „Farsoon Technologies“ umgesetzt.

Weitere 3D-Druckeranbieter werden Schritt für Schritt integriert. Als Nächstes erwerben Kunden eine verschlüsselte 3D‑Druck-Lizenz für das aktuell benötigte Teil in der gewünschten Menge und können sie im eigenen Unternehmen ausdrucken. Nach erfolgreichem Druck erlischt die jeweilige Lizenz ohne Speicherung der Daten.

Alternativ nennt der Kunde seinen Bedarf beim nächstgelegenen Servicepartner von Omniplus. Dieser erwirbt dann die entsprechende Lizenz und übernimmt den Druck. Um zu gewährleisten, dass die Daten während des gesamten Vorgangs geschützt sind und die bestellte Stückzahl eingehalten wird, kommt die Verschlüsselungstechnologie von „Wibu‑Systems“ zum Einsatz.

Durch die Daten und individuelle Bauanleitung, dem sogenannten digitalen Zwilling, im digitalen Lager und die Bereitstellung verschlüsselter 3D-Druck-Lizenzen, ist es möglich, Ersatzteile auf schnellstem Wege weltweit genau dort zur Verfügung zu stellen, wo sie aktuell benötigt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Teilverfügbarkeit, kürzere Lieferketten und Einsparung von Kosten.

Daimler Buses ist Vorreiter in der gesamten Automobilbranche beim industriellen 3D-Druck. Bereits seit 2016 setzt man auf die Möglichkeiten der digitalen Fertigungstechnologie. Die Servicemarke Omniplus hat mittlerweile rund 40.000 Omnibus-Ersatzteile der Marken Mercedes-Benz und Setra als 3D-druckfähig definiert.

Zunächst fokussiert sich Omniplus auf mehr als 7.000 Teile, die Schritt für Schritt digitalisiert werden. Auf diese Weise entsteht eine Art digitales Lager, das kontinuierlich erweitert wird. Es umfasst sowohl gängige Ersatzteile als auch selten benötigte Teile für Kundensonderwünsche. Das virtuelle Lager bildet die Basis für das 3D-Druck-Lizenzmanagement, das die rasche Verfügbarkeit von Ersatzteilen weiter optimiert. (DaimlerBuses/PM/Sr)

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Madrid ordert 60 E-Urbino

2022-05-1906:51

Schreiber

Eine zu 25% vollständig elektrische Busflotte bis 2025 und ein Fahrverbot für Busse mit Dieselmotor ab 2023 – diese ehrgeizigen Ziele hat sich EMT, der Verkehrsbetreiber in Madrid, selbst gesetzt und er realisiert diese schrittweise.  Jetzt hat sich die Stadt für eine imposante emissionsfreie Investition entschlossen, die über 30 Mio. Euro wert ist: die Anschaffung […]

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EMT MAdrid hat 60 Elektrobusse bei Solaris bestellt. Foto: Solaris

Eine zu 25% vollständig elektrische Busflotte bis 2025 und ein Fahrverbot für Busse mit Dieselmotor ab 2023 – diese ehrgeizigen Ziele hat sich EMT, der Verkehrsbetreiber in Madrid, selbst gesetzt und er realisiert diese schrittweise.  Jetzt hat sich die Stadt für eine imposante emissionsfreie Investition entschlossen, die über 30 Mio. Euro wert ist: die Anschaffung von insgesamt 60 Elektrobussen des Typen Urbino 12 electric. „Ich bin unglaublich stolz darauf, dass so ein prestigeträchtiger Auftrag der Firma Solaris erteilt wurde. Danke für das in uns gesetzte Vertrauen.

Unsere Firma fördert schon seit Jahren ausgeglichen öffentlichen Verkehr und legt dabei besonderes Augenmerk auf emissionsfreie Lösungen. Wir glauben fest daran, dass Elektromobilität die Zukunft als auch eine Garantie für saubere, anwohnerfreundliche, sichere Städte ist. Ich bin sehr froh darüber, dass Madrid eine Richtung für sich ausgewählt hat, die mit unserer Vision einher geht.

Die Busse Urbino 12 electric sind einwandfreie, bewährte und vor allem vollständig emissionsfreie Fahrzeuge. Es gibt gute Gründe dafür, dass dieser Bus zum beliebtesten Modell des ganzen Elektroangebots unserer Firma gehört. Es ist daher höchst erfreulich, dass die Einwohner der spanischen Hauptstadt sich schon bald selber von den Vorzügen des Busses überzeugen werden könne,“ meinte Javier Calleja – Vorstandsvorsitzender (CEO) von Solaris.

Die Elektrobusse vfür Madrid werden mit Energie aus Batterien mit einer Kapazität von über 400 kWh angetrieben, was eine angemessene Reichweite und Einsatzfähigkeit der Busse für die spanische Großstadt gewährleistet, som Solaris. Die Batterien werden mittels eines Top-Down-Pantografen oder konventionell per Stecker geladen.

Für den Antrieb wird ein Zentralmotor mit einer Leistung von 180 kW sorgen. Die 12 Meter langen Solaris-Busse bieten Platz für über 80 Passagiere, darunter für 25 auf Sitzplätzen. Eine effiziente Klimaanlage, USB-Ladebuchsen und ein modernes Fahrgastinformationssystem sichern den Reisekomfort der Fahrgäste.

Der Betreiber EMT hat auch auf die Sicherheit und den Komfort der Fahrer gesetzt. Das Fahrzeug wird eine geschlossene Fahrerkabine mit hohen Glaswänden erhalten, um ruhige Arbeitsbedingungen, Isolierung und Sicherheit für den Fahrer zu gewährleisten. Für noch bessere Sicht sorgen hingegen Kameras, die anstelle der Seitenspiegel montiert wurden und das Bild auf die Bildschirme im Businneren übertragen.

Unter mehreren Qualitäten des MirrorEye-Systems sorgt seine neuartige Konstruktion u. a. dafür, dass das Fahrzeug schmaler wird, was auf den viel befahrenen Straßen von Madrid wichtig ist. Solaris ist schon seit über 10 Jahren in Spanien präsent. Auf spanischen Straßen fahren bereits fast 450 Busse der Marke Solaris. (Solaris/PM/SR)

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Fahrerlos Fahren

2022-05-1813:21

Schreiber

Fahrerloses Fahren kann und soll künftig einen wesentlichen Beitrag zu einer modernen, konsequent auf Kundenbedürfnisse ausgerichteten Mobilität leisten. Gleichzeitig gilt: Bei allen weltweit zu beobachtenden Fortschritten sind bis zu einem vollständig autonomen Betrieb im urbanen Umfeld noch viele anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern. Hamburg hat nicht zuletzt im Rahmen des ITS-Weltkongresses im November 2021 bewiesen, dass […]

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Die Hochbahn und ZF haben eine Innovationspartnerschaft für fahrerlose Verkehrssysteme vereinbart. Foto: ZF, Hochbahn, Schreiber; Montage: omnibus.news

Fahrerloses Fahren kann und soll künftig einen wesentlichen Beitrag zu einer modernen, konsequent auf Kundenbedürfnisse ausgerichteten Mobilität leisten. Gleichzeitig gilt: Bei allen weltweit zu beobachtenden Fortschritten sind bis zu einem vollständig autonomen Betrieb im urbanen Umfeld noch viele anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern.

Hamburg hat nicht zuletzt im Rahmen des ITS-Weltkongresses im November 2021 bewiesen, dass hier mit Hochdruck an Lösungen für eine intelligente und vernetzte Mobilität gearbeitet wird. Die Hamburger Hochbahn AG und die ZF Friedrichshafen AG planen mit Unterstützung der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) in den kommenden Jahren gemeinsam die Herausforderungen an einen Realeinsatz autonomer Verkehrssysteme im öffentlichen Nahverkehr anzugehen und entsprechende Lösungen für einen Regelbetrieb weiter zu entwickeln.

Dazu haben die HOCHBAHN und ZF eine entsprechende Innovationspartnerschaft vereinbart. Fahrerlose Verkehrssysteme sollen an den realen Bedarfen der Fahrgäste und des Verkehrsanbieters ausgerichtet werden, um eine nachhaltige, bedarfsgerechte, zukunftsgerichtete und kundenzentrierte Mobilität in Hamburg zu gestalten.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hochbahn: „Das HEAT-Projekt, das wir im letzten Jahr erfolgreich auf dem ITS-Kongress vorgestellt haben, war ein wichtiger erster Schritt, mit dem wir zeigen konnten, dass autonome Shuttle den Nahverkehr ergänzen können. Jetzt gilt es in einem hochkompetenten Netzwerk den nächsten Schritt zu tun und ein System zu entwickeln, das wir im alltäglichen Regelbetrieb einsetzen können. Also vom Showcase zur Kundenlösung.“

Gegenstand der Innovationspartnerschaft ist unter anderem die Identifizierung möglicher Einsatzgebiete, auf denen dann emissionsfreie autonome Shuttle im Regelbetrieb eingesetzt werden können. Die Partner streben mehrere Einsatzgebiete an, um ein möglichst umfassendes Bild für die nutzer- und betreiberseitige, technologische und regulatorische Weiterentwicklung hin zu einem fahrerlosen Verkehrssystem zu gewinnen.

Torsten Gollewski, Leiter Autonome Mobilitätssysteme bei ZF: „Leise, emissionsfrei, pünktlich und ohne Stress am Stau vorbei durch die Stadt: autonome Shuttle sind das ideale Nahverkehrsmittel, um mit den Passagieren die Verkehrs- und Energiewende voranzubringen. Hamburg und die Hochbahn sind für uns perfekte Partner, um Fragen urbaner und suburbaner Mobilität in Großstädten zu beantworten. Gemeinsam wollen wir das Mobilitätsangebot weiter entwickeln, das in Städten und Gemeinden eine Lücke im Fahrplan schließen wird.“

Die elektrischen ZF-Shuttle bieten Platz für bis zu 22 Personen, können auf getrennten Fahrspuren eingesetzt werden oder später auch autonom im Straßenverkehr mitschwimmen. Dabei bietet ZF nicht nur das Level-4-fähige Fahrzeug an, sondern erstellt das Streckenlayout mit, begleitet Einrichtung und Inbetriebnahme der Shuttlesysteme, bietet Schulungen für Mitarbeiter und Werkstätten und unterstützt mit einem Rundum-sorglos-Paket bei Service und Reparatur.

Anjes Tjarks, Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Wir wollen in der Hansestadt den Hamburg-Takt umsetzen, mit dem die Menschen binnen fünf Minuten einen niedrigschwelligen, bedarfsgerechten Zugang zu einem öffentlichen Verkehrsmittel erhalten – egal ob zu Bus-, Bahn-, Fähr-, StadtRad- oder
On-Demand-Angebot. Um den Hamburg-Takt insbesondere in den Regionen der äußeren Stadt, in denen der ÖPNV noch weiter verbessert werden muss, zu ermöglichen, können autonome, elektrisch betriebene, nachhaltige Angebote perspektivisch einen wichtigen Beitrag leisten und in den ÖPNV-Regelbetrieb integriert werden – etwa autonome Kleinbusse, die die Menschen im Umland bedarfsgerecht ans Schnellbahnsystem anbinden. Hierfür arbeiten wir mit Partnern aus der Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen, um verlässliche, sichere Systeme zu entwickeln, die an den Bedarfen der Fahrgäste ausgerichtet sind. Ich freue mich daher über die Innovationspartnerschaft der Stadt mit der Hochbahn und ZF.“

Die Partner haben sich zum Ziel gesetzt, durch ihr Vorhaben einen wirkungsvollen und nachhaltigen Beitrag zum Hamburg-Takt zu leisten.  Bis zum Jahre 2030 soll jede Hamburgerin und jeder Hamburger von morgens bis in die Abendstunden binnen fünf Minuten auf ein hochwertiges öffentliches Mobilitätsangebot zurückgreifen können. (Hochbahn/ZF/PM/Sr)

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84 E-Citea für Amsterdam

2022-05-1806:37

Schreiber

Die Amsterdamer Verkehrsbetriebe (GVB) bauen ihre Elektrobusflotte mit 84 Citea der neuen Generation von VDL weiter aus. Die Fahrzeuge basieren auf reinem Elektroantrieb und werden ab 2023 zum Einsatz kommen. Der Rahmenvertrag enthält eine Option für weitere 130 VDL Citea. VDL Bus & Coach liefert 30 VDL Citea Typ LF–181 und 54 VDL Citea LF–122. Bei […]

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Die Amsterdamer Verkehrsbetriebe (GVB) bauen ihre Elektrobusflotte mit 84 Citea der neuen Generation von VDL weiter aus. Foto:VDL

Die Amsterdamer Verkehrsbetriebe (GVB) bauen ihre Elektrobusflotte mit 84 Citea der neuen Generation von VDL weiter aus. Die Fahrzeuge basieren auf reinem Elektroantrieb und werden ab 2023 zum Einsatz kommen. Der Rahmenvertrag enthält eine Option für weitere 130 VDL Citea.

VDL Bus & Coach liefert 30 VDL Citea Typ LF181 und 54 VDL Citea LF122. Bei der Erweiterung der GVBFlotte ist VDL Bus & Coach auch für die Implementierung der Ladeinfrastruktur verantwortlich. Die GVB setzen seit Ende 2019 Elektrobusse ein: Zu den 44 Fahrzeugen, die derzeit im Einsatz sind, werden weitere 31 im Sommer in Betrieb genommen, so dass die Gesamtzahl der Elektrobusse bis 2022 auf 75 steigen wird.

Willem van der Leegte, Vorstandsvorsitzender der VDL Groep: „Mit der Entwicklung der neuen Generation des VDL Citea haben wir eine vielseitige Mobilitätsplattform entwickelt, die den Nachhaltigkeitsansprüchen unserer Kunden gerecht wird. Das gilt auch für die GVB. Auf diese Weise bleiben wir an der Spitze im öffentlichen Verkehrsmarkt, wo wir mit mehr als 150 Millionen
elektrischen Kilometern in Europa führend sind.

Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages leisten wir mit unserer Stärke, die in der Zusammenarbeit liegt, einen wichtigen Beitrag, Amsterdam für seine Bewohner und Besucher noch sauberer zu machen. Wir sind stolz darauf, unsere Hauptstadt erneut mit Bussen beliefern zu können. GVB und VDL arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Die Tatsache, dass diese Zusammenarbeit fortgesetzt wird, ist ein Zeichen für ihren Erfolg.“

Amsterdam arbeitet an einer weiteren Reduzierung der CO2Emissionen in der Stadt. Zu diesem Zweck hat die Stadtverwaltung die „Routenkarte klimaneutrales Amsterdam 2050“ entwickelt. Amsterdam wird seine CO2Emissionen im Jahr 2025 um 5%, im Jahr 2030 um 55% und im Jahr 2050 um 95% gegenüber dem Stand von 1990 senken. Dazu gehört, dass die GVB ab 2025 einen
komplett emissionsfreien Busverkehr anbieten wird.

Claudia Zuiderwijk, Geschäftsführerin der GVB: „Dieser Auftrag ist ein guter Schritt, damit der ÖPNV in Amsterdam noch attraktiver, sauberer und nachhaltiger wird. Immer mehr Amsterdamer werden erleben, dass das dröhnende Beschleunigen der Busse aus dem Stadtbild verschwindet und die Luft sauberer ist, wenn sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind.

„Mit diesem Auftrag wird VDL in absehbarer Zeit die komplette GVBFlotte stellen”, sagt Ard Romers, Geschäftsführer von VDL Bus & Coach Nederland. „Die GVB sind dabei, die letzten Dieselbusse auszumustern und in Amsterdam endgültig auf emissionsfreie VDL Citea umzusteigen.

Wir sind stolz darauf, dass wir auf der Grundlage des in den vergangenen Jahren aufgebauten Vertrauens unsere Zusammenarbeit mit den Partnern in diesem Projekt fortsetzen können. Die Niederlande sind in Europa hrend bei der Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs.

VDL leistet mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen gerne einen Beitrag als Partner im Prozess der Energiewende. Mittlerweile legen mehr als 1.100 VDL Citeas gemeinsam täglich mehr als 135.000 elektrische Kilometer in zahlreichen europäischen Städten und Regionen zurück.” (GVB/VDL/PM/Sr)

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Autonom und auf Abruf

2022-05-1711:43

Schreiber

Mit dem neuen Projekt HEAL (Hochautomatisiert-gEsellschaftlich-nAchfrageorientiert-Ländlich) baut Bad Birnbach das Angebot im Bereich des autonomen Fahrens aus. Bereits seit Oktober 2017 fährt hier ein autonomes Shuttle von DB Regio und verbindet das Artrium und den Bahnhof. Jetzt wird das Streckennetz des autonomen Busses um zusätzliche Straßenzüge mit wichtigen Anlaufpunkten wie Geschäften und Einrichtungen für Freizeit, […]

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Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter vor dem Easymile in Bad Birnbach. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Mit dem neuen Projekt HEAL (Hochautomatisiert-gEsellschaftlich-nAchfrageorientiert-Ländlich) baut Bad Birnbach das Angebot im Bereich des autonomen Fahrens aus. Bereits seit Oktober 2017 fährt hier ein autonomes Shuttle von DB Regio und verbindet das Artrium und den Bahnhof. Jetzt wird das Streckennetz des autonomen Busses um zusätzliche Straßenzüge mit wichtigen Anlaufpunkten wie Geschäften und Einrichtungen für Freizeit, Kultur und des Gesundheitswesens erweitert. 
“Die Bedeutung autonomer Fahrzeuge wird nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land weiter steigen. Denn es ist nicht sinnvoll einen großen Bus für eine Handvoll Fahrgäste einzusetzen”, sagt Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter bei der Testfahrt.
Neben dem Streckenausbau kommen in Bad Birnbach zudem zwei weitere autonome Shuttles des Herstellers EasyMile der neuesten Generation zum Einsatz, die nach Bedarf gerufen werden und die Fahrgäste zu 20 Haltestellen bringen. Diese Fahrten finden also nicht ständig statt, sondern dann, wenn Fahrgäste sie brauchen.
Die Deutsche Bahn hat vor fünf Jahren in Bad Birnbach Deutschlands ersten autonom fahrenden Linienshuttle auf die Straße gebracht. Bisher hat dieser mehr als 65.000 Fahrgäste befördert und dabei rund 60.000 Kilometer zurückgelegt. Insbesondere der Anschluss an die Schiene wurde durch die Anbindung per Linienshuttle an den Bahnhof verbessert, wie die Beteiligten betonen.
Wie das weiterhin bestehende E-Shuttle, werden auch die beiden neuen Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 18 km/h unterwegs sein. Die autonom und batterieelektrisch fahrenden Minibusse befördern Fahrgäste ab sofort „On-Demand“, also auf Abruf, an ihr Ziel. Per App kann man die Fahrzeuge buchen sowie Start- und Zielhaltepunkt individuell bestimmen. Die Shuttles sollen vor allem die gesundheitlichen Einrichtungen und Geschäfte des täglichen Bedarfs noch einfacher erreichbar machen.
Gebucht wird der Fahrservice per „Wohin·Du·Willst“-App bis zu sieben Tage im Voraus. Spontane Fahrten lassen sich auch noch drei Minuten vor Fahrtbeginn buchen. Für jede Fahrt errechnet eine Software des DB-Technologieunternehmens ioki die optimale Route. Anfragen werden zu Fahrgemeinschaften gebündelt, um Straßen und Umwelt zu entlasten. Alle Fahrten sind kostenlos.
Die Deutsche Bahn beteiligt sich daher seit vielen Jahren als Technologietreiber für neue Mobilität an autonomen Bussen, unter anderem in der Region Oberfranken, in Niederbayern, Karlsruhe, Berlin und Leipzig. Ziel eines flexiblen „On Demand“-Services mit autonomen Fahrzeugen ist es, alltagstaugliche Mobilität von Tür zu Tür in Kombination mit Bahnen und Bussen zu ermöglichen und den klimafreundlichen öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen. Autonome Shuttles nach Bedarf und auf Abruf schaffen dabei gerade in ländlichen Regionen eine flächendeckende Anbindung an die klimafreundliche Schiene. (DeutscheBAhn/PM/Sr)

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E-Bus-Radar 2022 von PwC

2022-05-1706:31

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Nach ersten Zahlen seitens des Kraftfahrtbundesamtes, gefolgt von denen von Chatrou CME Solutions bestätigt nun mit PricewaterhouseCoopers (PwC) eine der angesehensten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften den anhaltenden Elektrobus-Boom. Das mittlerweile fünfte Veröffentlichung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft betrachtet ausschließlich Busse mit mehr als acht Passagierplätzen (Fahrzeugklasse M3) mit elektrifizierten Antrieben und externer Energiezufuhr, die im Sinne der […]

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E-Bus-Radar 2022 von PwC. Foto: PwC, Montage: omnibus.newsee

Nach ersten Zahlen seitens des Kraftfahrtbundesamtes, gefolgt von denen von Chatrou CME Solutions bestätigt nun mit PricewaterhouseCoopers (PwC) eine der angesehensten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften den anhaltenden Elektrobus-Boom.

Das mittlerweile fünfte Veröffentlichung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft betrachtet ausschließlich Busse mit mehr als acht Passagierplätzen (Fahrzeugklasse M3) mit elektrifizierten Antrieben und externer Energiezufuhr, die im Sinne der „Clean Vehicles Directive“ der Europäischen Union als „sauber“ oder „emissionsfrei“ gelten.

Eine Herausforderung ist der Preis: So koste ein Bus beispielsweise mit batterieelektrischem Antrieb etwa zweieinhalb Mal so viel wie ein konventioneller Dieselbus. Der Aufbau der Ladeinfrastruktur erfordere weitere umfangreiche Investitionen. Zudem entstehe häufig ein erheblicher zusätzlicher Flächenbedarf, so PwC.

Dennoch wachse die Anzahl der jährlich neu in Betrieb genommen E-Fahrzeuge deutlich: Im Jahr 2021 kamen nach Analyse von PwC 586 E-Busse zur Flotte in Deutschland hinzu, 2020 waren es 357 Neuzugänge – das entspricht einem Zuwachs bei den Neuzulassungen von fast 60 Prozent.

Und mehr als 5.500 weitere E-Busse wollen die Verkehrsunternehmen bereits Stand heute bis zum Jahr 2030 anschaffen, wie die Analysten recherchiert haben. Aufgrund der starken Zuwächse gewinne die Umstellung auf elektrische Antriebe im öffentlichen Nahverkehr zunehmend an Fahrt.

Aktuell machen Elektrobusse erst rund 2,4 Prozent der gesamten ÖPNV-Busflotte von rund 54.000 Fahrzeugen aus, bezogen auf die rund 35.000 Stadtbusse in Deutschland liegt der Wert bei 3,6 Prozent, so PwC. „Um die Transformation erfolgreich umsetzen zu können, benötigen Kommunen und Betreiber umfassende finanzielle Unterstützung – sowohl für Investitionen, als auch für den Betrieb. Doch dies ist eine Investition, die sich lohnt: in Klimaschutz und Lebensqualität!“, so Maximilian Rohs, Senior Manager Infrastructure & Mobility bei PwC Deutschland. (PwC/PM/Sr)

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Pfiffige Sitz-Idee

2022-05-1606:29

Schreiber

Mal ehrlich, früher als Schüler saß man doch immer gerne hinten auf der letzten Bank im Bus, oder? Die neue Heckbank, die die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) jetzt erproben, dürfte bei einigen Fahrgästen ein echter Hit werden, oder? Die VHH wollen neue Innenraumkonzepte im Bus erproben, als erstes ungewöhnliches Ergebnis entstand die durchgehende Rundbank hinten im […]

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Verkehrssenator Anjes Tjarks im Gespräch mit Fahrgästen. Foto: VHH

Die VHH und Volvo Bus haben eine pfiffige Sitzlösung für das Heck entwickelt. Foto: VHH

Mal ehrlich, früher als Schüler saß man doch immer gerne hinten auf der letzten Bank im Bus, oder? Die neue Heckbank, die die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) jetzt erproben, dürfte bei einigen Fahrgästen ein echter Hit werden, oder? Die VHH wollen neue Innenraumkonzepte im Bus erproben, als erstes ungewöhnliches Ergebnis entstand die durchgehende Rundbank hinten im Bus. 
Mehr Komfort und Platz in unseren neuen Fahrzeugen: Schon jetzt haben die Elektrobusse der Hamburger ansprechende Fußböden in Holzoptik, bequeme Sitze, USB-Ladeanschlüsse und ein stimmungsvolles Lichtkonzept. Mit Volvo Buses hat die VHH an einer weiteren Idee gefeilt und hat diese jetzt den Fahrgästen vorgestellt.
Insgesamt vier Volvo Elektro-Gelenkbusse der Serie 7900EA, die die VHH dieser Tage in Betrieb nimmt, verfügen nun im hinteren Fahrzeugbereich über eine Sitzbank, die über Eck angeordnet ist und über eine durchgehende Sitzfläche verfügt. Diese bietet besonders großen oder dicken Menschen sowie Eltern mit Kindern oder kleineren Gruppen mehr Sitzkomfort, wie die VHH mitteilt.
Toralf Müller, Geschäftsführer VHH: „Wir wollen mit unseren Bussen für alle Menschen in der Metropolregion Hamburg eine attraktive und verlässliche Alternative für die Fahrt zur Arbeit und zu Freizeitaktivitäten sein. Jeder Mensch ist anders und hat andere Bedürfnisse. Die Wünsche verschiedenster Personengruppen in Bezug auf die Innenausstattung unserer Busse unter einen Hut zu bringen, ist eine Herausforderung, der wir uns in den kommenden Jahren verstärkt widmen wollen.“
Toralf Müller hat die neue Idee gemeinsam mit Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks und Gerd Schneider, Geschäftsführer Volvo Busse Deutschland, vorgestellt. Eine Fahrgastbefragung soll weitere Ideen zur Innenraumgestaltung von Elekrobussen zusammentragen.
Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Aus Umfragen des Hamburger Verkehrsverbundes wissen wir, dass für die Fahrgäste die Aufenthaltsqualität und der Reisekomfort entscheidende Faktoren sind, wenn es um die Wahl eines öffentlichen Verkehrsmittels geht. Mit dem neuen Innenraumkonzept für ihre Busse setzt die VHH genau dort an und lässt auch die Rückmeldungen der Fahrgäste in die Gestaltung mit einfließen: Mehr Platz und neue Sitzanordnungen bedeuten mehr Sitzkomfort und berücksichtigen die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse aller Fahrgäste. Das zahlt auf die Aufenthaltsqualität im ÖPNV und auf die Mobilitätswende gleichermaßen ein.“
Gerd Schneider, Geschäftsführer Volvo Busse Deutschland: „Es war uns eine Freude und eine Ehre, die VHH bei Ihrem Vorhaben zu unterstützen, den Innenraum der voll elektrischen Volvo-Gelenkbusse hinsichtlich Komforts und Funktionalität für die Kunden der VHH zu optimieren. Dies passt sehr gut zu unserem gesamtheitlichen und nachhaltigen Ansatz. Wir möchten, dass die Menschen sicher, zuverlässig, entspannt und nachhaltig ans Ziel kommen. Mit unseren Konzepten und vollelektrischen Fahrzeugen möchten wir für unsere Kunden den Unterschied machen, indem wir partnerschaftlich und nachhaltig die Zukunft der Mobilität gestalten. Wir beglückwünschen die VHH zu Ihren neuen Fahrzeugen!“
Die VHH hat sich für die Zukunft vorgenommen, die Innenraumgestaltung ihrer Busse noch stärker an den Bedürfnissen der Fahrgäste auszurichten und dabei auch neue innovative Wege einzuschlagen. In einem nächsten Schritt plant die VHH eine Fahrgastbefragung in den im Linienverkehr eingesetzten Volvo Elektro-Gelenkbussen. Ziel ist es, herauszufinden, wie die Kunden die neue Sitzbank bewerten. Aber auch darüberhinausgehende Wünsche und Ideen für eine Verbesserung des Fahrgastraums sollen eingebracht werden können. Die Fahrgastbefragung ist für den Sommer 2022 geplant. Die Ergebnisse werden im Anschluss der Öffentlichkeit vorgestellt. (VHH/PM/Sr)

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“be a mover talk” mit Bus

2022-05-1606:09

Schreiber

Anlässlich der E-Mobility Tage bei Daimler Buses in Mannheim sprach Jörg Howe, Leiter Globale Kommunikation Daimler Truck AG, mit Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses, nicht nur über die Umstellung auf alternative Antriebe, sondern auch über die verschiedenen Bedürfnisse der Märkte und vieles mehr. Die beiden trafen sich, ganz standesgemäß, in einem eCitaro G von Mercedes-Benz. […]

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Der be a mover talk mit Jörg Howe widmet sich diesmal dem Bus, zu gast iust Till Oberwörder. Foto: Daimler Truck

Anlässlich der E-Mobility Tage bei Daimler Buses in Mannheim sprach Jörg Howe, Leiter Globale Kommunikation Daimler Truck AG, mit Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses, nicht nur über die Umstellung auf alternative Antriebe, sondern auch über die verschiedenen Bedürfnisse der Märkte und vieles mehr.

Die beiden trafen sich, ganz standesgemäß, in einem eCitaro G von Mercedes-Benz. Jetzt hat Daimler Buses das Ergebnis präsentiert, der be a mover talk jetzt das bekannte gesprächsformat fort. “Die Menschen haben das Bedürfnis in den Städten geräusch- und emissionsarm zu leben und wir merken wie schnell sich die Nachfrage nach elektrischen Bussen erhöht”, so Till Oberwörder.

Die Umstellung auf alternative Antriebe war das Hauptthema des Gesprächs. Daimler Buses setzt auf die Dual-Track Strategie mit Elektroantrieben die aus Batterien, Brennstoffzellen oder beidem mit Energie versorgt werden. Bis 2030 soll ein Großteil des Portfolios auf diese Antriebsarten umgestellt worden sein.

“Verkehrsströme, Temperaturen, Topographie, Infrastruktur und Werkstattausstattung gehören zu den wichtigsten Faktoren, die wir bei der Umstellung auf alternative Antriebe mit unseren Kunden berücksichtigen”, sagte Till Oberwörder. Er spricht von einem “E-System”.

Daimler Buses unterstützt Kunden umfangreich bei der Umstellung auf alternative Antriebe. Ob dabei Batterien, Wasserstoff oder eine Mischung der richtige Energieträger sind, hängt maßgeblich von den regionalen Gegebenheiten ab. “Um unsere Kunden bei der Umstellung auf alternative Antriebe zu unterstützen, gehen wir teilweise soweit, dass wir den Betriebshof umbauen.”

Ein weiterer Gesprächspunkt war das USA-Geschäft von Daimler Buses. Mit der neuen Mercedes-Benz Tourrider Reihe, die als Business und als Premium Coach angeboten wird, hat man sich auf den regionalen Markt eingestellt, unter anderem mit Edelstahlchassis, angepassten Fahrzeuggrößen und Innenausstattungen. (DaimlerBuses/PM/Sr)

 


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Bus of the Year 2023

2022-05-1310:53

Schreiber

Higer, Karsan, MAN, Mercedes-Benz oder Volvo? Wer wird in diesem Jahr zum Bus of the Year 2023 gewählt? In der letzten Woche haben sich die 22 Jury-Mitglieder getroffen, ausgiebig getestet, verglichen und dann am heutigen Freitag abgestimmt – das Ergebnis bleibt aber bis zur offiziellen Bekanntgabe durch die Jury ein gut gehütetes Geheimnis. Higer und […]

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Die Jury, die den Bus of the Year 2023 gewählt hat – ein Mitglied fotografiert, die restlichen 21 haben sich aufgestellt. Foto: Dick

Higer, Karsan, MAN, Mercedes-Benz oder Volvo? Wer wird in diesem Jahr zum Bus of the Year 2023 gewählt? In der letzten Woche haben sich die 22 Jury-Mitglieder getroffen, ausgiebig getestet, verglichen und dann am heutigen Freitag abgestimmt – das Ergebnis bleibt aber bis zur offiziellen Bekanntgabe durch die Jury ein gut gehütetes Geheimnis.

Higer und Karsan sind zum ersten Mal dabei, MAN (wenn man aus heutiger Sicht MAN und Neoplan zusammenzählt) erhielt 11x die Auszeichnung, Daimler Buses (auch hier für Mercedes-Benz und Setra zusammen) kommt in Summe auch auf 11 Auszeichnungen! Und Volvo konnte bisher zwei Titel gewinnen, auch hier sind die hauseigenen Busse und die von Drögmöller zusammengezählt worden.

Also ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden deutschen Marken? Es geht diesmal um Linienbusse, MAN kommt für MAN und Neoplan auf fünf Titel, Daimler Buses auf vier Auszeichnungen. Interessant: Während es bei MAN unterschiedliche Fahrzeuge sind, ist es bei Daimler Buses gleich 3x der Citaro, der die Auszeichnung erhielt!

Die Statistik gibt nichts Neues her, zwei Jahre fallen aber auf: 2004 wurde der Titel gleich doppelt vergeben, im letzten Jahr fehlt der Titel. Zum ersten Mal in der Geschichte gab es seit 1989 keinen Test, die weltweite Corona-Pandemie hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. In der Liste der ausgezeichneten Linienbusse fehlt der Bus of the Year 2021. 

Dafür wird es aber dieses Jahr wieder einen ausgezeichneten Bus geben – der Bus Euro Test 2022 hat ihn gefunden, die 22 Jury-Mitglieder sind sich mehr oder weniger einig, der Bus of the Year 2023 steht fest! Es bleibt im wahrsten Sinnen spannend, welcher Elektrobus in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung erhalten hat. (omnibus.news/Sr)

Übersicht über die bisher ausgezeichneten Linien- und Reisebusse:

1990 Neoplan Metroliner
1991 Renault FR1 GTX
1992 Mercedes-Benz O 404
1993 Setra S 315 HDH
1994 MAN RH 403 Lion’s Star
1995 Iveco EuroClass HD
1995 Neoplan Metroshuttle N 4114
1996 Volvo Drögmöller Eurocomet E 330
1997 Setra S 315 NF
1998 Van Hool T9 Acron
1999 MAN A21 NL263
2000 Neoplan Starliner N 516/3 SHDL
2001 Mercedes-Benz Cito
2002 Setra TopClass S 415 HDH
2003 Van Hool A330
2004 MAN Lion‘s Star & Scania Irizar PB
2005 MAN Lion‘s City
2006 Neoplan Starliner SHD L
2007 Mercedes-Benz Citaro LE Ü
2008 Volvo 9700
2009 Setra S 415 NF
2010 Mercedes-Benz Travego
2011 VDL Citea
2012 VDL Futura
2013 Mercedes-Benz Citaro Euro 6
2014 Setra S 515 HD
2015 MAN Lion’s City CNG
2016 Iveco Magelys
2017 Solaris Urbino 12 electric
2018 Irizar i8
2019 Mercedes-Benz Citaro hybrid
2020 MAN Lion’s Coach
2021 ausgefallen
2022 Neoplan Cityliner
2023 ?

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Das Who’s Who…

2022-05-1306:19

Schreiber

Sascha Böhnke, Test- und Technikredakteur der Fachzeitschrift Omnibusrevue und Busfahrer, gibt Einblick in die fünf Elektrobusse, die sich aktuell in Irland der Jury stellen: Welcher Innenraum gehört zum Higer Azure, zum Karsan e-ATA12, zum MAN Lion’s City E, zum Mercedes-Benz eCitaro und zum Volvo BZL? Um es vielleicht etwas einfacher zu machen: Drei der fünf […]

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So sieht es im Innern der Elektrobusse aus, die beim Bus Euro Test 2022 getestet werden. Foto: Böhnke

Sascha Böhnke, Test- und Technikredakteur der Fachzeitschrift Omnibusrevue und Busfahrer, gibt Einblick in die fünf Elektrobusse, die sich aktuell in Irland der Jury stellen: Welcher Innenraum gehört zum Higer Azure, zum Karsan e-ATA12, zum MAN Lion’s City E, zum Mercedes-Benz eCitaro und zum Volvo BZL?
Um es vielleicht etwas einfacher zu machen: Drei der fünf Elektrobusse (Higer, Mercedes-Benz und Volvo) sind rechtsgelenkt, sie sind in Großbritannien erhältlich und haben die typisch britische 1-Tür-Konfiguration. Hilft beim Blick in den innenraum nicht wirklich, aber eine Meldung auf omnibus.news zeigt ja auch die Omnibusse von außen…
Jetzt aber ein echter Tipp: Higer und Volvo sind klassische Low Entry- Busse, MAN, Karsan und Mercedes-Benz schickten Vollniederflurbusse nach Limerick zum Bus Euro Test 2022. So können zumindest die beiden Fahrzeuge von Higer und Volvo schnell in der Collage identifiziert werden, oder?
Doch jetzt die Frage aller Fragen: Who’s Who? Viel Spaß beim genauen Hinsehen und Identifizieren! Und natürlich gibt es noch die Auflösung: 1-Nasrak12ATA-e/2-EruzaRegih/3-EYticSnoilNam/4-OvlovLzbWcm/5-ZnebSedecremOrtaice! (Böhnke/omnibus.news/Sr)

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Neues von Setra

2022-05-1213:13

Schreiber

Am 29. April 2022 gab es auf omnibus.news erste Erlkönig-Fotos der überarbeiteten Frontmaske der Setra TopClasss zu sehen. Nun schickt Daimler Buses ein offizielles Statement mit vier Fotos der nächsten Generation der Setra Reisebusse der Baureihen ComfortClass und TopClass 500. Im Laufe des Jahres 2022 sollen die beiden Baureihen vorgestellt werden. Punkt, genau, Punkt. Das […]

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Setra zeigt ein erstes Foto der noch getarnten überarbeiteten ComfortClass. Foto: Setra

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum wurde Ende April ein Setra-TopClass-Erlkönig gesichtet… Foto: SB-Medien/Baldauf; Montage: omnibus.news

Am 29. April 2022 gab es auf omnibus.news erste Erlkönig-Fotos der überarbeiteten Frontmaske der Setra TopClasss zu sehen. Nun schickt Daimler Buses ein offizielles Statement mit vier Fotos der nächsten Generation der Setra Reisebusse der Baureihen ComfortClass und TopClass 500.

Im Laufe des Jahres 2022 sollen die beiden Baureihen vorgestellt werden. Punkt, genau, Punkt. Das war es dann auch schon. Keine weiteren Informationen. Der Grund für diese erste Information ist klar: Aktuell sind die Erlkönige, die Stefan Baldauf schon im April fotografiert hat, auf der Straße unterwegs.

“Man kann ihnen im eisigen Winter Finnlands begegnen, auf steilen Straßen in den Bergen der Sierra Nevada, in der feuchten Hitze Gibraltars, auf Rundstrecken in Europa und bei Dauerlauftests in der Türkei, sogar in einer staubigen Kiesgrube.” heißt es in der Pressemitteilung.

Die Fahrzeuge mit der getarnten Front drehen ihre Runden, um dann im Herbst an den Start gehen zu können. Setra stellte 2013 die TopClass 500 auf der Busworld im belgischen Kortrijk vor. Der Messestandort nahe der französischen Grenze ist Geschichte, die Busworld ist nach Brüssel umgezogen. Und die vor fast zehn Jahren präsentierte neue Baureihe mit dem großen Setra in der Frontmaske auch.

Aber nur fast, denn eine komplett neue Generation stellt Daimler Buses für die Ulmer Marke in diesem Jahr nicht vor. Das, was die Ulmer Spatzen von den Dächern pfeifen, ist ein Facelift in der Front und technische Neuheiten im Bereich der Elektronik. Steht aber nicht in der jetzt verschickten Information an die Presse.

Ein bisschen Spannung, was da kommt oder nicht kommt, muss ja bleiben! 2013 bewarb Daimler Buses die eigenständige Gestaltung des neuen Setra-Gesichtes in Verbindung mit Zierelementen aus Chrom. Sie unterstrichen die Wertigkeit, die schwebenden“ Designelemente vermittelten dem Betrachter eine Leichtigkeit und Dominanz.

Jetzt steht das Facelift an, die TopClass 500 bekommt das, was die Mediziner eine Gesichtsstraffung nennen. Und die Entwicklungs- und Testingenieure oder vielleicht die Marketingstrategen sind sich ihres Eingriffes sicher, denn das Heck des Erlkönigs ist mit dem Namen Leyla foliert.

Literarisch gesehen ist „lailā“ die „schönste aller Nächte“, keine Frage, da hatte scheinbar jemand aus der Entwicklungs- und Erprobungsabteilung eine kreative Idee, die TopClass zählt wohl zu den schönsten Reisebussen in Europa. Das türkische Wort „leylak“ bezeichnet ein zartes Lila, die Farbe des Flieders.

Ganz anders sehen es die Strategen in Marketing- und der Presseabteilung, die Erprobungsfahrzeuge “haben zum Teil eine bunte Lackierung sowie eine Beklebung mit Fantasienamen wie Cleo, Leyla, Lima oder Zera – die Namen der ausgewählten Farben.” Damit lenken sie geschickt auf etwas, was eigentlich nicht im Mittelpunkt steht.

Im Herbst fahren die beiden Baureihen mit je einer neuen Frontmaske vor. Und wie sieht die aus? Von der Leuchtkraft der Farben geblendet schaut man kaum genau hin, obwohl sich ein geschärfter Blick lohnen würde. Was verbirgt sich unter der markanten Folie, die den Blick auf das, was die Front dann zieren wird, verwehrt? (omnibus.news/Sr)

 

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Autonomer E-Bus mit Level-4

2022-05-1208:59

Schreiber

Deutschland wollte weltweit beim autonomen Fahren der Vorreiter werden. Nachdem das Bundesjustizministerium einen Gesetzesentwurf zum autonomen Fahren auf Level vier vom ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Januar 2021 abgelehnt hatte, brachte sein Nachfolger und amtierende Bundesverkehrsminister Volker Wissing im Februar 2022 eine neue Rechtsverordnung auf den Weg. “Dass autonome Fahrzeuge bei uns künftig im normalen […]

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Alltag in Norwegen: Der autonome e-Atak im regulären Linieneinsatz. Foto: omnibus.news

Deutschland wollte weltweit beim autonomen Fahren der Vorreiter werden. Nachdem das Bundesjustizministerium einen Gesetzesentwurf zum autonomen Fahren auf Level vier vom ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Januar 2021 abgelehnt hatte, brachte sein Nachfolger und amtierende Bundesverkehrsminister Volker Wissing im Februar 2022 eine neue Rechtsverordnung auf den Weg.

“Dass autonome Fahrzeuge bei uns künftig im normalen Straßenverkehr teilnehmen können, ist weltweit einmalig und war ein enormer Kraftakt. Aber gerade mit diesen detaillierten Erfahrungen bei der Entwicklung des Rechtsrahmens und dessen Umsetzung, können wir einen wesentlichen Beitrag für die weitere Arbeit auf internationaler Ebene leisten”, so Volker Wissing.

Einen Schritt weiter ist man in Norwegen, hier wurde in Stavanger vom norwegischen Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård höchstpersönlich ein autonomer Elektrobus nach Level 4 offiziell auf die Linie geschickt. 2,5km im Herzen von Stavanger misst die Strecke, die der eAtak abfährt.

Norwegen ist für die vielen Elektrofahrzeuge bekannt, weltweit blicken Analysten auf das, was im hohen Norden in Sachen Elektromobilität passiert. Schon vor zwei Jahren hat man sich bei Kolumbus, der verantwortlichen Behörde für die Planung, Vermarktung und Organisation des öffentlichen Verkehrs in Rogaland entschieden, auf autonom fahrende Elektrobusse zu setzen.

Dann wurde in einem gemeinsamen Miteinander das Ziel verfolgt, dies kurzfristig umzusetzen. Auf der weltweiten Suche nach einem entsprechenden Fahrzeug sei man dann auf Karsan aufmerksam geworden, nicht nur das Technische, sondern auch die Gefäßgröße war ganz nach den Vorgaben der Norweger. Der acht Meter lange e-Atak fährt mit Adastecs “Flowride.ai Level-4”- Software.

52 Fahrgäste können maximal mitfahren, aktuell ist es aber so, dass ein Sitzplatz pro Fahrgast und das Sitzen während der Fahrt vorgeschrieben ist. Das hat durchaus auch Vorteile, wie sich bei der Premienfahrt zeigte: Weil gleich mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Stavanger lagen, säumten unzählige Touristen nicht nur die Bürgersteige, sondern auch mehr oder weniger unbeabsichtigt die Straße.

Die künstliche Intelligenz erkennt eben auch die Passanten, die plötzlich und unvermittel auf die Straße treten und stoppt dann den autonomen Elektrobus. Mitunter etwas abrupt – stehende Fahrgäste hätten hier dann das Nachsehen. Ansonsten bewies der der Midi-Elektrobus mit der Adastecs-Software, dass die Beteiligten ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Ob Kreisverkehr, das Anfahren am Berg samt Kurvenfahrt oder die üblichen Aufgaben wie das Anhalten und Abfahren von Haltestellen, selbst das Überqueren von Kreuzungen meistert der eAtak selbstständig und zuverlässig. Sogar neben Fahrradfahrern oder anderen Fahrzeugen bewegt sich das Fahrzeug souverän.

Dafür greift die künstliche Intelligenz beispielsweise auf LiDAR-Sensoren, die sich an verschiedenen Stellen des Fahrzeugs befinden oder auch Wärmebildkameras zurück. Adastec hat dafür eine modularen Software für automatisiertes Fahrenentwickelt und um eine Backoffice-Plattform ergänzt.

Das Programm von Adastec steuert alle Aspekte des automatisierten Betriebs des Busses durch eine integrierte, fehlertolerante Reihe von Sensoren und HD-Maps, bei denen verbesserte Sensorfusion und Deep-Learning-Techniken eingesetzt werden. Eine cloudbasierte Plattform unterstützt die Einsatzsteuerung, das Flottenmanagement und den Datenaustausch über APIs.

Mehr zum neuen autonomen eAtak, der in Norwegen nach Level 4 eine Europapremiere ist, in Kürze hier auf omnibus.news. Dann werden sich auch die Verantwortlichen von Karsan und Adastec zur Produktion und den Kapazitäten äußern, denn anlässlich der Indienststellung in Norwegen machten die beiden Unternehmen deutlich, dass das Fahrzeug kein Testfahrzeug mehr sei und sich weitere bereits kurz vor der Auslieferung und Kundenübergabe befinden würden. (omnibus.news/Sr)

 

 

 

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Bus Euro Test 2022 gestartet

2022-05-1115:57

Schreiber

Der Bus Euro Test ist gestartet! Endlich scheint wieder ein bisschen Normalität in die Buswelt zurückzukehren. Der letzte Test eines Linienbusses wurde pandemiebedingt abgesagt. Zum ersten Mal in der Geschichte gab es seit 1989 keinen Test und in der Liste der ausgezeichneten Linienbusse fehlt nun der Bus of the Year 2021. In diesem jahr sind […]

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Der Bus Euro Test 2022 ist gestartet! Foto: Böhnke, Montage: omnibus.news

Der Bus Euro Test ist gestartet! Endlich scheint wieder ein bisschen Normalität in die Buswelt zurückzukehren. Der letzte Test eines Linienbusses wurde pandemiebedingt abgesagt. Zum ersten Mal in der Geschichte gab es seit 1989 keinen Test und in der Liste der ausgezeichneten Linienbusse fehlt nun der Bus of the Year 2021.

In diesem jahr sind zum Kampf um den Titel Bus of the Year 2023, der dann nach dem Bus Euro Test 2022 vergeben wird, fünf Elektrobusse in Irland angetreten. Higer, Karsan, MAN, Mercedes-Benz und Volvo (mit MCV-Aufbau) stellen sich den Omnibus-Fachjournalisten aus ganz Europa.

Sascha Böhnke von den Fachzeitschriften Omnibusrevue und BUSFahrer vertritt Deutschland. Über ein soziales Netzwerk berichtet er live über den Bus Euro Test 2022. So habe er gestern alle Busse einem Bremstest aus Tempo 50 unterzogen, wie er schreibt. Heute geht die gesamte Jury mit den Fahrzeugen auf Fahrt.

Was nicht so trivial ist, wie Sascha Böhnke mitteilt, denn es sind ja Elektrobusse, die auch immer wieder einmal geladen werden müssen. Und die Ladesituation bzw. E-Bus-Infrastruktur vor Ort habe durchaus noch Potenzial, wie der Test- und Technikredakteur meint.  Dafür gibt aber der in diesem Jahr verantwortliche Organisator Sean Murtagh von der irischen Fachzeitung Fleet Bus & Coach alles, vom Guiness bis zum Bürgermeister.

Nun sind es Omnibus-Journalisten aus ganz Europa, die die fünf Linienbusse in den nächsten Tagen genau unter die Lupe nehmen und als Ergebnis des Tests dann den Bus of the Year 2023 wählen. Normalerweise wurde die Uaszeichnung dann immer auf der IAA übergeben, doch in Pandemiezeiten haben sich die Juroren etwas Neues überlegt.

Und dieses Jahr? Dazu schweigen sie genauso wie zu Andeutungen, wer denn wohl die begehrte Trophäe in diesem Jahr erhalten wird. Nach welchen Kriterien die Jury auswählt und punktet, wird im Nachgang kommuniziert, aktuell sind auf der Website dazu Anmerkungen des Bus Euro Test 2018 nachzulesen. (Böhnke/omnibus.news/Sr)

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Bus statt Flugzeug

2022-05-1106:31

Schreiber

Lufthansa hat den Bus für sich entdeckt: Weil es auch ökologisch sinnvoll ist, kurze Strecken (wie beispielsweise Nürnberg – München) nicht mit dem Flugzeug zu bedienen, sind mittlerweile Lufthansa Express Bus Verbindungen Teil des Angebots der Kranich-Airline. Jetzt sind auch zwei Volvo 9700 der Neumann & Neußrainer GbR entsprechend foliert als Lufthansa Express Bus im […]

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Zwei Volvo 9700 sind jetzt als Lufthansa Express Bus im Einsatz. Foto: Volvo Bus

Lufthansa hat den Bus für sich entdeckt: Weil es auch ökologisch sinnvoll ist, kurze Strecken (wie beispielsweise Nürnberg – München) nicht mit dem Flugzeug zu bedienen, sind mittlerweile Lufthansa Express Bus Verbindungen Teil des Angebots der Kranich-Airline.

Jetzt sind auch zwei Volvo 9700 der Neumann & Neußrainer GbR entsprechend foliert als Lufthansa Express Bus im Einsatz. Die 12,4 m langen Busse von Volvo zählen zu den Allroundern und können auf der Linie wie auch im Reiseverkehr eingesetzt werden. Nach Aussagen der Lufthansa könne man mit dem Express Bus eine angenehme und entspannte Art des Reisens genießen.

Man könne mit Lufthansa Express Bus ein Mobilitätsangebot nutzen, das taktgenau auf die Flugverbindungen ab den Drehkreuzen Frankfurt und München abgestimmt sei, so die Lufthansa. Dank angemessener Frequenzen sowie minimaler Umsteigezeiten würde man auch mit dem Bus bequem die Flugverbindungen erreichen.

Der Lufthansa Express Bus-Angebot gibt es aktuell auf den Strecken Straßburg – Frankfurt – Straßburg, Nürnberg – München – Nürnberg und Innsbruck – München – Innsbruck. (Lufthansa/VolvoBus/PM/Sr)

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Neues vom Bus-Blogger

2022-05-1014:02

Schreiber

Spannend, Thorsten Wagner fragt in seinem neuesten BusBlog-Beitrag, ob man aus Fehlern gelenrt habe? Der Test- und Technikredakteur der Fachzeitschrift lastauto omnibus widmet sich heute dem Thema E-Reisebusse. Als Gast der diesjährigen UMA Expo, der Fachmesse der nordamerikanischen Reisebusbranche, nimmt er den dortigen Markt unter die Lupe. Der Bus-Blogger stellt fest, dass sich der US-Markt […]

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E-Reisebusse stehen im Mittelpunkt im neuen Beitrag des Bus-Blogs auf eurotransport.de. Foto: Screenshot ETM-Verlag /omnibus.news

Spannend, Thorsten Wagner fragt in seinem neuesten BusBlog-Beitrag, ob man aus Fehlern gelenrt habe? Der Test- und Technikredakteur der Fachzeitschrift lastauto omnibus widmet sich heute dem Thema E-Reisebusse. Als Gast der diesjährigen UMA Expo, der Fachmesse der nordamerikanischen Reisebusbranche, nimmt er den dortigen Markt unter die Lupe.

Der Bus-Blogger stellt fest, dass sich der US-Markt zum First-Mover in Sachen Elektro-Reisebus mausere. Richtig auch seine Anmerkung, dass es lange gedauert habe, bis die deutschen Hersteller in Sachen Elektro-Stadtbusse aufholen konnten zu den First-Movern wie Solaris oder Van Hool.

Wobei im letzten Jahr bei den Neuzulassungen Solaris mit 390, die britisch-chinesische Kombi ADL-BYD mit 375 und Mercedes-Benz mit 333 europaweit zu den First-Movern zu zählen sind. Van Hool ist hier in diesem Segment nicht unter den ersten zehn Plätzen zu finden, ist aber im Geschäft mit FuelCell-Bussen ganz vorn dabei.

Dafür ist Van Hool aber in den USA schon mit E-Reisebussen unterwegs. Der Van Hool-Importeur ABC Industries rüstet sogar zusammen mit dem Unternehmen Lightning alte Dieselbusse für einen in den USA nicht ganz so exorbitanten Preis von rund 500.000 Dollar auf Strombetrieb um, wie Thorsten Wagner schreibt.

 Und mit dem Van Hool TDX25e haben die Belgier immerhin schon einen ersten Elektro-Reisedoppeldecker im Angebot. Auch wenn deren Gepäckraum noch voll mit Technik sei, es gebe schon einige Anwendungsbereiche, wie den Werkverkehr der Big Tech Unternehmen beispielsweise.

Es kommt, was kommen muss, der Blick zurück über den großen Teich. Thorsten Wagner fragt, wann endlich die Antriebsrevolution für den europäischen Reisebus komme. Immerhin hätten Flixbus und Co. ab 2013 schon für eine Digitalisierungs- und Barrierefreiheits-Revolution geführt, die vorher auch undenkbar schien.

Auch den eMobility Days bei Daimler Buses stellte Thorsten Wagner dann mit Blick auf das lange Warten auf einen E-Reisebus von Mercedes-Benz oder Setra die Frage, wie es denn mit einem Hybrid-Reisebus zur Überbrückung bis 2030 aussehe? Meine Frage verhallte weitgehend unbeantwortet in der voll besetzten Auslieferungshalle in Mannheim, so der Bus-Blogger.

Was steht sonst noch im neuen Bus-Blog? Lesen, denn es gibt etwas Spannendes zur ersten Reisebusneuheit des Jahres, der neue Irizar i6S Efficient sowie zu einem Hybridmodul der AS-Tronic/Traxxon von ZF. Und auch ein treffendes Schlusswort, wenn Thorsten Wagner von “Willkommen in der verhinderten Zukunft!” spricht.

Schade nur, dass der Bus-Blogger zur Zeit immer noch in unregelmäßigen Abständen neue Meinungen veröffentlicht – der letzte Beitrag vor dem heute veröffentlichten stammt vom Oktober 2021. Hier geht es zur Übersicht der Beiträge des Bus-Bloggers Thorsten Wagner auf eurotransport.de. (ETM/Wagner/Sr)

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Weniger ist mehr

2022-05-1011:51

Schreiber

„Wer nicht wirbt, stirbt“. Eines der vielen Zitate, die dem Autobauer Henry Ford zugeschrieben werden, wenn es um das Thema Werbung geht. Viele Verkehrsbetriebe vermieten Karosserieflächen ihrer Omnibusse, um Geld zu generieren. Mitunter nimmt es aber merkwürdige Formen an, wenn ein Toastbrot auf Rädern auf der Straße unterwegs ist… Eine Ganzflächenwerbung ist die wohl prägnanteste […]

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Die eigene Identität wahren und trotzdem werben. Foto: Schreiber

Es muss nicht immer ein Traffic Board sein, mitunter ist weniger auch wirklich mehr. Foto: Schreiber

„Wer nicht wirbt, stirbt“. Eines der vielen Zitate, die dem Autobauer Henry Ford zugeschrieben werden, wenn es um das Thema Werbung geht. Viele Verkehrsbetriebe vermieten Karosserieflächen ihrer Omnibusse, um Geld zu generieren. Mitunter nimmt es aber merkwürdige Formen an, wenn ein Toastbrot auf Rädern auf der Straße unterwegs ist…

Eine Ganzflächenwerbung ist die wohl prägnanteste Werbeform. Die Werbewirtschaft verkauft sie geschickt als unangefochtenes Premiumformat in der Verkehrsmittelwerbung. Eine ganz neue Dimension für eine Werbekampagne erschließe zudem das Traffic Board.

Ein Traffic Board ist ein mobiles Großplakat mit tollem Preis-/Leistungsverhältnis – ideal für kurzfristige Kampagnen, so die Werber unisono und ganz vollmundig. 356 cm breit und 252 cm hoch nimmt es die Fläche zwischen den Achsen eines Linienbusses ein. Somit kommt im wahrsten Sinne dann Bewegung in die (Außen-)Werbung und die Botschaft ist überall in der Öffentlichkeit zu sehen.

Der Bus oder die Marke, die der Verkehrsbetrieb aufgebaut hat, aber mitunter gar nicht mehr. Busse transportieren das große Plakat und damit die Botschaft unübersehbar kreuz und quer durch die Stadt. Aber ist vielleicht nicht manchmal weniger mehr? Mehr eigene Identität zu wahren als den Bus zu einer austauschbaren, rollenden Litfaßsäule verkommen zu lassen?

In Norwegen hat Kolumbus einen Weg gefunden, Werbung außen auf dem Bus anzubringen – ganz geschickt in Verbindung mit der Liniennummer oder Einstiegstür, so dass jeder Fahrgast bei der Suche nach seiner Linie oder beim Einsteigen unweigerlich auch die Werbung sieht. Weniger ist mehr, so die Philosophie dahinter. Das Unternehmen wahrt den eigenen Auftritt, das markante Grün der Linienbusse von Kolumbus bleibt erhalten und trotzdem fährt Werbung mit. (Kolumbus/omnibus.news/Sr)

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H2-Busse in Bielefeld

2022-05-0910:06

Schreiber

Ab Montag, 9. Mai, sind die neuen Wasserstoff-Busse von Mobiel ganz offiziell auf Bielefelds Straßen unterwegs. Von der Entscheidung darüber, die Fahrzeuge anzuschaffen, bis zur Inbetriebnahme sind nur dreieinhalb Jahre vergangen. Für das Projekt ist der „Innovationspark Sektorenkopplung“ an der Müllverbrennungsanlage Bielefeld (MVA) errichtet worden. Dort befindet sich neben der Abstell-Halle für die Busse auch […]

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Bielefeld fährt Wasserstoff-Busse von Caetano. Foto: Mobiel

Ab Montag, 9. Mai, sind die neuen Wasserstoff-Busse von Mobiel ganz offiziell auf Bielefelds Straßen unterwegs. Von der Entscheidung darüber, die Fahrzeuge anzuschaffen, bis zur Inbetriebnahme sind nur dreieinhalb Jahre vergangen. Für das Projekt ist der „Innovationspark Sektorenkopplung“ an der Müllverbrennungsanlage Bielefeld (MVA) errichtet worden.

Dort befindet sich neben der Abstell-Halle für die Busse auch eine Wasserstoff-Tankstelle. Auf lange Sicht soll der benötigte Wasserstoff dort mit klimafreundlichem Strom aus der MVA selbst hergestellt werden. „Wir sind sehr stolz darauf, dass dieses Projekt so schnell umgesetzt werden konnte“, betont Martin Uekmann, Geschäftsführer der Mobiel und Stadtwerke Bielefeld.

Die Wasserstoff-Busse werden auf der Linie 29 zwischen Baderbach und Schildhof eingesetzt. Auf der 7,6 Kilometer langen Strecke, mit insgesamt 24 Haltestellen, werden die Fahrzeuge den ganzen Tag fahren. In diesem Probebetrieb soll sich unter anderem zeigen, wie weit die Busse mit einer Tankladung von 37,5 Kilogramm Wasserstoff kommen.

Nach Herstellerangaben können die Fahrzeuge damit bis zu 400 Kilometer zurücklegen. Damit müssten sie auf der Linie 29 pro Tag nur einmal vollgetankt werden. Die Busse sind sehr komfortabel mit viel Patz und verfügen über insgesamt 35 Sitzplätze. Außerdem passen zwei Rollstühle oder auch Kinderwagen nebeneinander in den Fahrgastraum.

Kai-Uwe Steinbrecher, Geschäftsbereichsleiter Technik bei Mobiel: „In Bielefeld kann man heute schon viele Strecken umweltfreundlich zurücklegen, indem unsere Fahrgäste die Stadtbahn nutzen, die mit Ökostrom betrieben wird. Die Wasserstoff-Busse sind da die perfekte Ergänzung, weil sie im besten Fall keine Emissionen verursachen.“

Bei den Wasserstoff-Bussen handelt es sich um vier 12-Meter-Busse vom portugiesischen Hersteller Caetano, Typ H2 City Gold. Diese werden seit gut einem Jahr in Norddeutschland erprobt. Zeitgleich zu Bielefeld werden die Fahrzeuge nun auch in Barcelona und Wiesbaden eingesetzt.

Den Elektrobus nur mit Batterie als Energiequelle gibt es schon seit einiger Zeit. Ralf Schönenberg, Bereichsleiter Fahrzeuge bei Mobiel: „In unseren Bussen werden diese beiden Komponenten nun zusammengeführt – das ist das Spannende daran. In der Brennstoffzelle der Busse reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff und erzeugt so während der Fahrt permanent elektrische Energie. Diese wird in der Batterie auf dem Fahrzeugdach gespeichert oder treibt direkt den 180 Kilowatt starken Elektromotor an.“

Dort, wo die Busse am Montag ihren Betrieb aufnehmen, befand sich vor genau einem Jahr noch eine grüne Wiese. Innerhalb von zehn Monaten wurden die benötigten Gebäude und Anlagen für den Betrieb der Wasserstoffbusse auf einer Fläche von 6.700 Quadratmetern errichtet.

Daran mitgewirkt haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Mobiel, der MVA, den Stadtwerken Bielefeld und der BITel, aus insgesamt 36 Fach- und Sachbereichen. Projektleiter ist Gerhard Sawatzky: „Es fällt mir schwer einzelne Bereiche beispielhaft zu nennen, weil alle Beteiligten für das Projekt wichtig waren.

Angefangen bei den Planern aus allen Unternehmen, die die Infrastruktur und Technik erst einmal auf ein Blatt Papier gebracht haben und theoretisch überlegt haben, wie das Ganze einmal aussehen kann. Dann natürlich das Operative, die Monteure, die die Netze, Hallen und Infrastruktur tatsächlich gebaut haben.

Nicht vergessen darf man auch die IT, weil es in dem Bereich sehr viele Fragen zu klären gab, aber auch die Einkäufer, die dafür gesorgt haben, dass wir alles fristgerecht hier heute stehen haben. Wichtig war auch die Unterstützung der vielen Führungskräfte, über das ganze Unternehmen verteilt, die das Projekt vorangetrieben haben, indem sie ihm einen großen Stellenwert eingeräumt haben.“

Für die Errichtung des Innovationsparks hat die Stadtwerke Bielefeld Gruppe bisher etwa 13,5 Millionen Euro investiert.
Realisiert werden konnte das Projekt durch Fördermittel des Landes NRW, das die Kosten für die Tankstelle zu 90 Prozent bezuschusst und die Mehrkosten zu einem Euro-6-Bus mit 60 Prozent gefördert hat. Über die konkreten Kaufpreise für die Busse ist Stillschweigen vereinbart worden.

Damit die neuen Busse fahren können, werden sie zunächst mit angeliefertem grünem Wasserstoff versorgt. Die Tanks auf dem Gelände an der MVA sind für 1000 Kilogramm Wasserstoff ausgelegt, die mittels Tanklastwagen befüllt werden. „Perspektivisch ist der emissionsfreie und geräuschlose Brennstoffzellenbus vor allem dann ein echter Beitrag zum Klimaschutz, wenn grüner Wasserstoff direkt zur Verfügung steht. Denn nur dann erzeugen wir durch den Betrieb der Busse gar kein CO₂ mehr,“ sagt Geschäftsführer Martin Uekmann.

Das ist der Grund, warum die Stadtwerke Bielefeld Gruppe in Zukunft eigenen grünen Wasserstoff produzieren möchte. Die Planungen für den sogenannten Elektrolyseur, der mit Hilfe von Strom aus der Müllverbrennungsanlage Wasser in seine Grundelemente Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen kann, sind bereits weit gediehen.

Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass der Bau bereits im kommenden Jahr beginnen kann. Das Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium zu 45 Prozent finanziert. Uekmann: „Wenn der Elektrolyseur am Ende steht, haben wir hier die Expertise aus mehreren Bereichen unseres Unternehmens perfekt miteinander verbunden und der Innovationspark Sektorenkopplung wird seinem Namen alle Ehre machen.“ (Mobiel/PM/Sr)

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Ohne Daimler- & MAN-Busse

2022-05-0905:55

Schreiber

Omnibusse auf der IAA? So ganz klar ist die Lage nicht, wohin sich die IAA Transportation entwickeln wird. Nicht nur Daimler Buses, sondern auch MAN verzichtet auf der IAA Transportation, die vom 20. bis 25. September 2022 in Hannover stattfindet, auf Omnibusse auf dem Messestand. Damit sind zwei Platzhirsche nur noch mit ihren Lkw und […]

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Auf der IAA werden an den Publikumstagen keine Omnibusse von MAN und Neoplan sowie Mercedes-Benz und Setra zu sehen sein. Foto: VDA, Montage: omnibus.news

Omnibusse auf der IAA? So ganz klar ist die Lage nicht, wohin sich die IAA Transportation entwickeln wird. Nicht nur Daimler Buses, sondern auch MAN verzichtet auf der IAA Transportation, die vom 20. bis 25. September 2022 in Hannover stattfindet, auf Omnibusse auf dem Messestand. Damit sind zwei Platzhirsche nur noch mit ihren Lkw und Transportern auf der IAA vertreten.

Die Absage der beiden großen deutschen Omnibus-Hersteller wirft fragen auf. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte im Vorfeld der IAA Transportation betont, man habe das neue, übergreifende Messekonzept gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt. Und die kommen jetzt nicht, bzw. stellen nur einen Teil ihrer Produkte aus.

Schon auf der Annual Results Conference am 24. März 2022 erklärte Martin Daum, Vorstandsvorsitzender der Daimler Truck AG, auf Nachfrage von omnibus.news im Q&A-Teil der Konferenz, welches Highlight man von Daimler Buses auf der IAA Transportation erwarten dürfte, dass die Bussparte nicht in Hannover Teil des Messestandes wäre.

Die IAA Transportation sei mit Blick auf den Omnibus nicht die Messe, die für das Produkt von Bedeutung wäre, so Daum. Auch wenn die Omnibusse auf dem Messestand fehlen, auf der Media Night von Daimler Truck im Rahmen der Pressetage sind neue Omnibusse live zu sehen und es wird erste Informationen zu Produktneuheiten geben

MAN teilte gegenüber omnibus.news auf Nachfrage mit, dass “die IAA Transportation als wichtige internationale Fachmesse für die Nutzfahrzeugindustrie weiterhin gesetzt ist, wobei jedoch keine Bus-Präsentation auf der Ausstellungsfläche in diesem Jahr vorgesehen ist.”

Auch dies wäre eine notwendige Maßnahme, die auf Grund der aktuell wirtschaftlichen Lage und der noch immer sehr schwierigen Situation im Reisebusmarkt getroffen wurde. Stattdessen wird MAN 2022 auf spezifischen internationalen Bus-Fachmessen, wie beispielsweise in Deutschland auf der Bus2Bus und der ElekBu, vertreten sein und hierauf das Hauptaugenmerk legen.

Zudem können Interessierte die Busse weiterhin auf internationalen Roadshows mit dem vollelektrischen MAN Lion’s City E und dem neuen MAN Lion’s Intercity LE erleben. Grundsätzlich gilt, dass MAN und Daimler Buses nah an unseren Kunden dranbleiben wollen, mit möglichst relevanten, konkreten Themen.

Um das zu erreichen braucht es ein Bündel von Kommunikationsmaßnahmen zu denen auch weiterhin zentrale und dezentrale Veranstaltungen zählen, so die Aussage bei Daimler Buses. Gleichzeitig wolle man dabei flexibel an den jeweiligen Kommunikationsaufgaben orientieren, weniger an einem starren Messekalender.

Richtig, wer die Bus2Bus besucht hat, der weiß, dass eine Messe, die sich ganz und gar dem Thema Omnibus widmet, für die Branche einen eindeutigen Mehrwert bietet. In Berlin waren Daimler Buses und MAN vertreten. Und auf der nächsten Bus2Bus werden mit Sicherheit noch mehr Hersteller mit ihren Omnibussen und flankierenden Dienstleistungen vor Ort sein. Auf Nachfrage von omnibus.news erklärte die Messe Berlin, dass man problemlos weitere Flächen zur Verfügung stellen könne und auch werde. (DaimlerBus/MAN/MesseBerlin/omnibus.news/Sr)

 

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